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Altkanzler weiter in Hamburger Klinik : Helmut Schmidt: „Er bewegt sich langsam, aber stetig nach vorn“

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Der 96-Jährige bekommt weiter Medikamente zur Blutverdünnung. Sein Zustand scheint den Ärzten Hoffnung zu machen.

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2015 | 16:05 Uhr

Hamburg | Altkanzler Helmut Schmidt (96) liegt zwei Wochen nach seiner Einweisung ins Krankenhaus wegen eines Blutgerinnsels weiter in der Hamburger Asklepios-Klinik St. Georg. Aus Klinikkreisen hieß es am Montag zu seinem Gesundheitszustand: „Er bewegt sich langsam, aber stetig nach vorn.“

Der SPD-Politiker und Mitherausgeber der „Zeit“ war am 1. September auf die Intensivstation der Asklepios-Klinik in Hamburg-St. Georg gebracht worden. Mit einem Kathetereingriff ohne Vollnarkose konnten die Ärzte einen Gefäßverschluss im rechten Oberschenkel beseitigen. Erst Anfang August war der Altkanzler für wenige Tage in der Asklepios-Klinik im Stadtteil St. Georg gewesen. Damals hatte nach Medienberichten Flüssigkeitsmangel dem SPD-Politiker gesundheitliche Probleme bereitet.

Der 96-Jährige bekommt jetzt weiter Medikamente zur Blutverdünnung, um zu verhindern, dass sich das Gefäß im Oberschenkel erneut verschließt.

Am vergangenen Freitag hatte einer der Ärzte bestätigt, dass Schmidt seit dem Eingriff nicht mehr geraucht habe. Er habe aber ein Nikotinpflaster bekommen. Bei früheren Krankenhausaufenthalten soll der Altkanzler nach Angaben aus Klinikkreisen immer geraucht haben, ungeachtet des Verbots.

Unterdessen erschien am Montag ein neues Buch von Schmidt. „Dann wäre ich Hafendirektor geworden“, heißt die 256-seitige Sammlung von bereits früher veröffentlichten Texten. Darin geht es vor allem um das Verhältnis des Mitherausgebers der Wochenzeitung „Die Zeit“ zu seiner Geburtsstadt.

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