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Alt-Bundeskanzler aus Hamburg : Helmut Schmidt aus Klinik entlassen

vom

Zwei Wochen nach der Entfernung eines Blutgerinnels darf Helmut Schmidt die Hamburger Asklepios-Klinik St. Georg verlassen. Komplett genesen ist der Altkanzler aber noch nicht.

Altkanzler Helmut Schmidt hat das Krankenhaus wieder verlassen. Gut zwei Wochen nach der Entfernung eines Blutgerinnsels aus dem rechten Bein wurde der 96-Jährige am Donnerstag aus der Hamburger Asklepios-Klinik St. Georg entlassen. Dies sei auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten geschehen, teilte die Klinik mit.

Der SPD-Politiker und Mitherausgeber der „Zeit“ war am 1. September auf die Intensivstation der Asklepios-Klinik in Hamburg-St. Georg gebracht worden. Mit einem Kathetereingriff ohne Vollnarkose konnten die Ärzte einen Gefäßverschluss im rechten Oberschenkel beseitigen. Erst Anfang August war der Altkanzler für wenige Tage in der Asklepios-Klinik im Stadtteil St. Georg gewesen. Damals hatte nach Medienberichten Flüssigkeitsmangel dem SPD-Politiker gesundheitliche Probleme bereitet.

 

Der SPD-Politiker ist aber noch nicht vollständig geheilt. „Die Durchblutung des rechten Unterschenkels und Fußes hat nach initialer Verbesserung durch den Kathetereingriff im weiteren Verlauf erneut abgenommen, ist aber weitgehend kompensiert“, hieß es.

Im Laufe der Woche sei das gemeinsame weitere Vorgehen einschließlich einer möglichen Operation erörtert worden. „In Abstimmung mit Helmut Schmidt wurde in Anbetracht seines aktuell reduzierten Allgemeinzustandes eine Operation vorerst zurückgestellt.“

Der Altkanzler ist bekannt für seinen Zigarettenkonsum. Laut seinen Ärzten muss Schmidt nicht auf die Glimmstengel verzichten.  „Er soll ruhig weiter qualmen. Es macht überhaupt kein Sinn, ihm mit 96 noch das Rauchen zu verbieten“, sagte der Herzspezialist Karl-Heinz Kuck.

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erstellt am 17.Sep.2015 | 10:24 Uhr

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