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Hamburg : Harburger Behörde vergisst Straßennamen

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Die Häuser stehen, die ersten Bewohner sind da, aber der Straßenname fehlt. Und das auch noch länger.

Hamburg | Das ist der Gipfel des Behördenirrsinns. Es ist das Optimum, nein das Maximum - dessen, was geht. In Hamburg-Harburg gibt es eine kleine Straße, 85 Meter lang und mit 24 Reihenhäusern bestückt. Die ersten Häuser sind schon bezogen, die anderen Bewohner ziehen gerade ein. Es ist idyllisch, Vogelgezwitscher, viel Natur und spielende Kinder. Ablenkung gibt es hier nicht. Kein Telefon, kein Internet, keine Post. Das ist aber nicht beabsichtigt. Die Stadt hatte schlicht vergessen die Straße zu benennen.

Ohne Straße keine Adresse. Die braucht es aber, um sich umzumelden, einen Telefonanschluss zu beantragen, Post zu bekommen. Das Bezirksamt bedauert das zutiefst. Der Vorgang sei leider liegen geblieben. Das soll nun schnellstmöglich geändert werden. In einer Sitzung der Bezirksversammlung Harburg  wurde beschlossen, dass die Straße Liselott-Kreidelmeyer-Hof heißen soll. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie nun auch so heißt.

Derzeit liegt der Vorschlag beim Staatsarchiv. Anschließend muss der Senat den Namen noch beschließen. Frühster Termin: April. Schreit mehr nach April, April. Hausnummern haben die Häuser übrigens schon. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie sie behalten können. Das müsse noch verifiziert werden, heißt es aus der Behörde.

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erstellt am 03.Feb.2017 | 14:56 Uhr

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