Hamburg : Hapag Lloyd und UASC: Fusionspläne werden konkreter

Die Arabische Reederei UASC berät über einen Zusammenschluss mit Hapag-Lloyd. So soll die Krise der globalen Schifffahrt gemeistert werden.

shz.de von
18. Mai 2016, 15:15 Uhr

Hamburg | Die arabische Reederei United Arab Shipping Company (UASC) hat ihre Anteilseigner für den 2. Juni zu einer Versammlung eingeladen, um über einen möglichen Zusammenschluss mit Hapag-Lloyd zu beraten. Das teilte die börsennotierte Hamburger Reederei am Mittwoch in einer Ad-hoc-Mitteilung mit.

Bei einem Gelingen würde sich Hapag-Lloyd in der weltweiten Spitzengruppe der Reedereien behaupten und wieder den fünften Rang einnehmen. Durch Fusionen von Wettbewerbern waren die Hamburger trotz der Übernahme der chilenischen CSAV auf den sechsten Platz zurückgefallen.

Die beiden Unternehmen verhandeln seit einigen Wochen darüber, ihre Aktivitäten in der Containerschifffahrt zusammenzuführen. UASC würde damit zum größten Einzelaktionär bei Hapag-Lloyd. Ein Vertrag liegt noch nicht vor.

Die mögliche Transaktion bedarf der Zustimmung mehrerer Kartellbehörden, der zuständigen Organe und der Aktionäre von Hapag-Lloyd. Die Hauptversammlung von Hapag-Lloyd ist für den 1. Juni angesetzt.

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