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„Die Erfindung des Lebens“ : Hanns-Josef Ortheil bekommt Hannelore-Greve-Literaturpreis

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Laut Jury gehört Ortheil „zu den vielseitigsten, bildungsfreudigsten deutschen Schriftstellern“.

Hamburg | Der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil hat am Mittwoch im Hamburger Rathaus den Hannelore-Greve-Literaturpreis erhalten. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) überreichte die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung im Kaisersaal, der Moderator Tilman Krause („Die Welt“) hielt die Laudatio.

Der Hannelore-Greve-Literaturpreis wird alle zwei Jahre von der Hamburger Autorenvereinigung für „herausragende Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Literatur“ verliehen. Zu den vorherigen Preisträgern gehören Herta Müller, Gerhard Henschel, Lea Singer, Arno Surminski, Hans Pleschinski und Siegfried Lenz.

Ortheil wurde 1951 in Köln geboren und lebt in Stuttgart und Wissen an der Sieg. Sein umfangreiches Werk umfasst vor allem Romane und Essays („Die große Liebe“, „Faustinas Küsse“, „Die Erfindung des Lebens“), in denen er sich mit Aspekten der bundesrepublikanischen Wirklichkeit, der Herkunftsfamilie und der Nachkriegsgeschichte auseinandersetzt. Er gehört laut Jury „zu den vielseitigsten, bildungsfreudigsten deutschen Schriftstellern überhaupt“.

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erstellt am 07.Dez.2016 | 14:16 Uhr

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