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Hamburg-Wahl 2015 : Schüler debattieren mit Spitzenkadidaten über Bildungsgerechtigkeit

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Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg können am 15. Februar erstmals bereits 16-Jährige ihre Stimme abgeben. Am Donnerstag sprachen fünf Kandidaten mit Schülern über Bildungs- und Verkehrsthemen.

Hamburg | Die fünf Spitzenkandidaten zur Bürgerschaftswahl haben am Donnerstag im Hamburger Rathaus rege mit Schülern debattiert. Jeweils ein Politiker und ein rhetorisch geschulter Jugendlicher traten zu zwölfminütigen Rededuellen über bildungs- und verkehrspolitische Fragen an. Dabei zeigte sich, dass den Jugendlichen besonders Chancengleichheit, der Ausbau maroder Schulen und Bildungsqualität am Herzen liegen.

Auch anfallende Kosten für die Wahlversprechen der Parteien hinterfragten sie kritisch. Die Themenpalette von Hochschulfinanzierung über Lehrereinstellungen bis hin zur „Fahrradstadt Hamburg“ hatten die Politiker vorab ausgewählt. Bei der Wahl am 15. Februar dürfen erstmals auch Jugendliche ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben.

Zur Frage „Soll Bildung von der Krippe bis zur Universität gebührenfrei bleiben?“ lieferte sich SPD-Spitzenkandidat und Bürgermeister Olaf Scholz mit einer Landesfinalistin vom Wettbewerb „Jugend debattiert“ ein Wortgefecht. Die 16-jährige Gymnasiastin betonte dabei, wie wichtig Bildung mit hoher Qualität sei. „Wir können kaum genug Geld in die Bildung investieren“, sagte sie.

Etwa 230 Zuschauer – Schüler der neunten bis zwölften Klassen – zeigten nach den Debatten mit Pro-Contra-Karten ihre eigene Haltung und löcherten die Politiker mit Fragen. Sie machten deutlich, dass sie Wert auf eine gerechte Bildung legen und sich um die Akzeptanz ihrer Ausbildungs- und Studienabschlüsse auf dem Arbeitsmarkt sorgen.

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erstellt am 05.Feb.2015 | 19:33 Uhr

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