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EU-Programm : Hamburger „SpeedUp!Europe“ ist Unterstützer für 100 Start-ups

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Mit einem großen Programm über 100 Millionen Euro will die EU neue Unternehmen an den Markt bringen. Im Herbst treffen sich deshalb 1500 junge Gründer in Hamburg.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2015 | 07:01 Uhr

100 Teams aus jungen Gründern gehen in diesen Tagen in Norddeutschland an den Start, um aus ihren Ideen ein Geschäft zu machen. Gefördert werden sie mit jeweils 50.000 Euro von der EU, gesteuert und unterstützt aus Hamburg. „Die Teams bestehen aus jeweils drei bis fünf Personen, insgesamt gehören den Gründerteams 431 Leute an“, sagte Stefan Stengel vom Starthelfer „SpeedUp!Europe“ der Deutschen Presse-Agentur. Er koordiniert im Auftrag der EU das Programm in Hamburg, mit Ablegern in Stockholm, Kopenhagen und Amsterdam. In der nächsten Woche kommen die jungen Gründer zum offiziellen Startschuss in der Hansestadt zusammen. 70 der Teams kommen aus Hamburg und Norddeutschland, 30 aus dem Ausland.

Die Hamburger sind Teil einer europaweiten Initiative. Insgesamt fördert die EU rund 1000 Gründerteams mit mehr als 100 Millionen Euro. Neben „SpeedUP!Europe“ sind in 15 weiteren Städten vergleichbare Starthelfer und Unterstützer (Accelatoren) aktiv. Die Teams müssen die Förderung nicht zurückgeben – sie können sich mehr als ein halbes Jahr lang auf die Entwicklung ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung konzentrieren. Sie bilden untereinander ein Netzwerk und erhalten Rat und Förderung von Mentoren und professionellen Helfern.

Nach Ablauf von neun Monaten geht es für die erfolgversprechendsten Start-ups in die nächste Runde. „Sie müssen eine Anschlussfinanzierung finden“, sagte Stengel. Er hoffe darauf, dass der Großteil der gestarteten Gründer die zweite Finanzierungsrunde erreiche, was schon recht viel wäre. Die EU fördert Unternehmensgründungen mit hohen Summen, weil darauf im besten Falle erfolgreiche große oder mittlere Konzerne hervorgehen können, die dann über Steuern und Abgaben die Subventionen wieder zurückzahlen.

Hamburg wird auch Gastgeber sein für die europaweite Abschlussveranstaltung des Projektes. Dazu werden rund 1500 junge Gründer aus ganz Europa im November in der Hansestadt erwartet. Sie werden eine Zwischenbilanz ziehen und ihre Projekte vorstellen.

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