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Party zum Jahreswechsel : Hamburger Polizei: Keine besondere Gefahr für Silvesterfeiern

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Die Diskussion über die Sicherheit bei Großveranstaltungen hat auf Veranstaltungen in Hamburg keine Auswirkungen. Die Polizei in der Hansestadt plant keine besonderen Vorkehrungen an Silvester.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 13:19 Uhr

Hamburg | Die Hamburger Polizei erwartet keine besonderen Gefahren für die traditionellen Großfeiern am Silvesterabend. Wie üblich würden größere Menschenmengen rund um die Binnenalster im Stadtzentrum und an den Landungsbrücken erwartet, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Am Silvesterabend waren in den vergangenen Jahren bis zu 10.000 Menschen an die Alster und bis zu 25.000 an die Landungsbrücken gekommen. Ansonsten gebe es keine Anmeldungen für größere Veranstaltungen, sagte die Sprecherin.

Für die große Silvester-Feier am Brandenburger Tor in Berlin wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Mehr Polizei ist im Einsatz, erstmals dürfen keine großen Taschen und Rucksäcke mitgebracht werden und der angrenzende Tiergarten ist für Fußgänger und Fahrradfahrer gesperrt.

Über die Zahl der eingesetzten Sicherheitskräfte in Hamburg wollte die Polizei nichts sagen. Es gebe aber keine außergewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Paris, dem wegen Bombenverdachts abgesagten Fußball-Länderspiel in Hannover und den Terror-Fahndungen in Belgien war zuletzt über die Sicherheit von Großveranstaltungen auch in Deutschland diskutiert worden.

Die Feuerwehr warnt erneut eindringlich vor illegalen Feuerwerkskörpern. Die sogenannten Polenböller könnten schwerste Verletzungen verursachen, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. In Hamburg seien in den vergangenen Jahren zu Silvester immer mehrere Dutzend Menschen verletzt worden. Und die Verletzungen würden immer schwerwiegender. Zünden sollte man nur Knallkörper mit aufgedruckter BAM-Nummer (Bundesamt für Materialforschung) und Anleitung.

Auf den Straßen Hamburgs beginnt dann für die Stadtreinigung schon am Neujahrstag um 2 Uhr das neue Arbeitsjahr. Gereinigt werden Gehwege und Fahrbahnen an traditionellen Treffpunkten wie den Landungsbrücken, Großneumarkt, Reeperbahn, Fischmarkt, Jungfernstieg oder auch in den Innenstädten von Harburg und Bergedorf.

Die Stadtreinigung bittet die Feiernden, keine Flaschen und Scherben auf den Straßen zu lassen. Fährt ein Auto drüber, könnten Scherben zu Geschossen werden und zu Verletzungen führen. Die dicken Blöcke sogenannter Feuerwerksbatterien gehörten in die schwarze Restmülltonne. Sie würden sonst immer wieder die Saugschläuche der Räumfahrzeuge verstopfen. Nicht explodierte Feuerwerkskörper seien gefährlich für Kinder. Die Blindgänger sollten schnell eingesammelt und angefeuchtet in die Restmülltonne geworfen werden.

 
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