Fast 90.000 Euro sichergestellt : Hamburger Polizei gelingt Schlag gegen Drogendealer – mehrere Festnahmen

Mutmaßliches Drogengeld wurde von der Polizei sichergestellt.

Mutmaßliches Drogengeld wurde von der Polizei sichergestellt.

Bei Durchsuchungen stellen die Beamten Marihuana, Kokain und mutmaßliches Drogengeld sicher.

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15. Juni 2018, 13:57 Uhr

Hamburg | Die Polizei in Hamburg hat von Donnerstagabend bis zum frühen Freitagmorgen in mehreren Hamburger Stadtteilen 103 Personen überprüft und gegen 46 Personen Aufenthaltsverbote verhängt. Mehrere Männer wurden wegen Drogenverstößen vorläufig festgenommen, teilt die Polizei mit. Bei Durchsuchungen stellten die Beamten darüber hinaus knapp 87.000 Euro mutmaßliches Drogengeld und weiteres Rauschgift sicher.

Drogenfahnder nahmen in Hamburg-St. Georg am Hauptbahnhof einen 19-jährigen aus Guinea vorläufig fest, der rund 120 Gramm Marihuana in seinem Rucksack dabei hatte. Er wurde einem Haftrichter zugeführt.

In der Erichstraße in Hamburg-St. Pauli bot ein 34-jähriger Mann aus Sierra Leone einem zivilen Polizeibeamten Marihuana zum Verkauf an und wurde im Anschluss durch weitere Polizeikräfte vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten zunächst 36 Kugeln mit Kokain sicher. Im weiteren Verlauf durchsuchten die Beamten auch die Wohnung des Tatverdächtigen im Maienweg in Hamburg-Ohlsdorf. Dabei stellten sie weitere 139 Kokainkugeln sowie knapp 70.000 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.

Die Beamten trafen in der Wohnung auf einen 25-jährigen Mann aus Guinea und nahmen auch ihn vorläufig fest, da gegen ihn ebenfalls der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln besteht.

Aufgrund weiterer Ermittlungen vor Ort wurde eine zweite Wohnung im Gebäude durchsucht, in dem die 28-jährige Lebensgefährtin des 34-Jährigen und Mutter der gemeinsamen vier Kinder wohnt. Dabei entdeckten die Beamten in zahlreichen Verstecken weitere 50 Kokainkügelchen sowie mutmaßliches Drogengeld in Höhe von knapp 17.000 Euro.

Die beiden 25- und 34-jährigen Männer wurden nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt. Die 28-Jährige, gegen die ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet wurde, wurde mangels Haftgründen wieder entlassen.

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