Motorradgottesdienst : Hamburger Mogo mit neuem Pastor

35.000 Biker werden zum Motorradgottesdienst erwartet – wie in den letzten Jahren ist mit erheblichen Verkehrbeshinderungen zu rechnen.
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35.000 Biker werden zum Motorradgottesdienst erwartet – wie in den letzten Jahren ist mit erheblichen Verkehrbeshinderungen zu rechnen.

Wie in den vergangenen Jahren werden am Sonntag wieder Tausende Biker zum Motorradgottesdienst durch Hamburgs Straßen knattern. Angeführt wird der Konvoi in diesem Jahr vom neuen Mogo-Pastor Joachim Lenz.

shz.de von
20. Juni 2014, 17:23 Uhr

Hamburg | Rund 35.000 Motorradfahrer werden zum Motorradsgottesdienst „Mogo“ am Sonntag in Hamburg erwartet. Nach dem Gottesdienst im Hamburger Michel fahren die Biker im Konvoi über die A7 zum Abschlussfest im rund 40 Kilometer entfernten Kaltenkirchen. Die Polizei rechnet mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, teilte die Behörde mit.

Nachdem der langjährige Mogo-Pastor Erich Faehling letztes Jahr verabschiedet wurde, wird der Gottesdienst diesmal von Kirchentags-Pastor Joachim Lenz gehalten. Er steht unter dem Motto „Augen auf!“. Hauptberuflich organisiert Lenz den evangelischen Kirchentag, der alle zwei Jahre stattfindet. Beim Kirchentag 2013 in Hamburg kam er mit dem Mogo in Kontakt. „Da mache ich ehrenamtlich mit, weil das ein tolles, schönes Projekt ist“, sagte der 53-Jährige, der selbst seit mehr als 30 Jahren Motorrad fährt und sich als „Gelegenheitsbiker“ bezeichnet. Trotzdem möchte der Familienvater aus Fulda den Mogo nur dieses Jahr betreuen. Anschließend soll die Stelle neu ausgeschrieben werden.Ebenfalls neu ist die „Jörges Ties Band“, die für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes sorgt, nachdem im letzten Jahr Sängerin Inga Rumpf und Pianist Matthias Pogoda verabschiedet wurden.

Beim anschließenden Konvoi sind in diesem Jahr zum ersten Mal auch fünf Elektro-Motorräder dabei. Sie fahren ganz vorne mit. Angeführt wird der Konvoi von Schulsenator Ties Rabe und Kirchentags-Pastor Joachim Lenz. Für den 53-Jährigen ist es der erste Mogo, bei dem er selbst mitfährt. Er sei zwar bereits bei Motorradgottesdiensten in Köln und Hamburg dabei gewesen, „allerdings immer nur zu Fuß“, sagt der Pastor.

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