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Gütertransport : Hamburger Hafen setzt auf die Bahn

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„Vision vom intelligenten Hafen“: Die Hamburger Hafenbehörde HPA will die verschiedenen Verkehrssysteme noch enger miteinander vernetzen. Im vergangenen Jahr erreichte der Hafen ein Rekordergebnis.

Hamburg | Der Hamburger Hafen setzt noch stärker als bisher auf den Gütertransport mit der Bahn. Im vergangenen Jahr seien in Europas größtem Eisenbahnhafen 41,5 Millionen Tonnen Güter auf der Hafenbahn bewegt worden, teilte die Hafenbehörde HPA am Donnerstag in der Hansestadt mit. Das sei gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um fünf Prozent und damit ein neues Rekordergebnis. Auch im Containerverkehr per Bahn erreichte der Hamburger Hafen mit 2,1 (Vorjahr: 2,0) Millionen Standardcontainern (TEU) ein neues Rekordniveau.

Diesen Weg wolle der Hafen fortsetzen. Im Hinterlandverkehr des Hafens, der nicht mehr unmittelbar Sache der HPA ist, werden rund 42 Prozent der Container mit der Bahn weitertransportiert. Das ist deutlich mehr als in Konkurrenzhäfen wie Rotterdam. Von Hamburg aus gehen Direktzüge in Metropolen und Logistikzentren in Mittel- und Osteuropa, zum Beispiel nach Tschechien oder Polen.

„Unser Ziel ist es, künftig alle Verkehrsträger miteinander zu verbinden und so die Effizienz des Hafens als wichtigen Teil der Lieferkette zu erhöhen“, sagte HPA-Chef Jens Meier. „Je vernetzter und feinmaschiger das Informationssystem des Hamburger Hafens ist, desto schneller erspürt es potenzielle Störungen und kann diese Informationen weiterleiten.“ 

Ein wesentlicher Baustein dafür ist das Leitstandsystem Port Monitor, das seit etwas mehr als einem Jahr im Einsatz ist und bald entscheidend erweitert werden soll. Gegenwärtig liefert Port Monitor in Echtzeit Informationen über Ereignisse und Zustände der Wasserstraßen im Hafen. Künftig kommen Informationen zur beweglichen Infrastruktur sowie zur Verkehrslage auf der Straße dazu. „Mit der Ausweitung des Port Monitors kommen wir unserer Vision vom intelligenten Hafen wieder ein Stück näher“, sagte Meier.

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erstellt am 06.Feb.2014 | 15:45 Uhr

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