Heringsdorf in Mecklenburg-Vorpommern : Hamburger Geschäftsmann stirbt bei Flugzeugabsturz

Am Montag verunglückte die Maschine. Der Pilot kam aus Hamburg und war in Stade gestartet.

shz.de von
20. Dezember 2016, 10:05 Uhr

Heringsdorf/Hamburg | Am Montag ist ein Kleinflugzeug nahe des Flughafens Heringsdorf (Kreis Vorpommern-Greifswald) verunglückt, der Pilot kam ums Leben. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um einen 74-jährigen Geschäftsmann aus Hamburg. Einen entsprechenden Bericht der Rostocker „Ostsee-Zeitung“ bestätigte am Dienstag eine Sprecherin der Polizei in Neubrandenburg. Der Geschäftsmann, der die Heringsdorfer Seebrücke geschaffen und 1994 eröffnet hatte, sei nach bisherigen Ermittlungen am Montag mit der Maschine in Stade bei Hamburg gestartet.

Diese Maschine vom Typ Tecnam P2006T war später beim Landeanflug nahe des Flugplatzes, der bei Zirchow liegt, abgestürzt. Für eine endgültige Bestätigung der Identität des Toten fehlten aber noch die Ergebnisse der Obduktion und der DNA-Analyse. Dies sei kompliziert, da der Leichnam des einzigen Insassen des Kleinflugzeugs bei dem Unglück verbrannt sei. Die Unfallursache wird von Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung analysiert.

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