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Luftverkehr : Hamburger Flughafen: „Airport Days“ nicht abgesagt

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In einer ersten Meldung hieß es, die beliebten Ausflugstage würde es vorerst nicht mehr geben. Das dementiert der Flughafenbetreiber.

Hamburg | Die Deutsche Presse Agentur hatte berichtet, die „Airport Days“ am Hamburger Flughafen werde es nach den Terroranschlägen von Brüssel und wegen umfangreichen Erneuerungsarbeiten in diesem und kommenden Jahr nicht mehr geben. Der Flughafenbetreiber dementiert kurze Zeit später die Meldung. Und stellt klar: „Das Event findet in einem Turnus von 4 Jahren statt. Über eine erneute Ausrichtung wird also frühestens im Jahr 2017 entschieden.“

Im vergangenen Jahr hatte es die „Airport Days“ zuletzt gegeben. Die Veranstaltung richtet sich an die Anwohner des Flughafens und die Öffentlichkeit allgemein und lockte zuletzt im vergangenen August rund 80.000 Besucher an. Sie wurde bislang in mehrjährigem Abstand abgehalten, ab 2003 alle vier Jahre. Das Dementi der Meldung veröffentlichte der Hamburger Flughafen auf Twitter:

Flughafen erwartet Wachstum

In diesem Jahr rechnet der Flughafen mit einem leichten Plus bei den Passagierzahlen. Durch neue Verbindungen wachse die Vielfalt im Streckennetz für die Passagiere, sagte Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler am Donnerstag in der Hansestadt. Das werde zu einem Wachstum von etwa zwei Prozent führen.

Im vergangenen Jahr hatten 15,6 Millionen Fluggäste den Hamburger Airport genutzt und damit so viele wie noch nie. Das entsprach einem Zuwachs von 5,8 Prozent. Damit lag der fünftgrößte deutsche Flughafen um zwei Punkte über dem Durchschnitt der deutschen Verkehrsflughäfen und blieb mit Abstand Nummer eins im Norden vor Hannover und Bremen.

Im Sommerflugplan werden elf neue Ziele ab Hamburg angeflogen, zudem wird das Angebot auf sieben bestehenden Strecken ausgebaut. Dabei wächst die Effizienz des Flughafens. „Weil pro Flug immer mehr Fluggäste transportiert werden, wächst die jährliche Anzahl der Flugbewegungen deutlich geringer als die Passagierzahl“, sagte Eggenschwiler. 158 400 Starts und Landungen seien rund 10.000 weniger als vor zehn Jahren. Zudem werde das Fluggerät leiser, so dass die Anwohner des in der Stadt gelegenen Flughafens entlastet würden.

Nach den Anschlägen in Brüssel sei aktuell keine erhöhte Gefahr für die Sicherheit der Passagiere zu erkennen, sagte der Flughafen-Chef weiter. „Sicherheitskontrollen vor den Eingängen der Terminals würden das Risiko lediglich verlagern und zu Staus führen.“ Für weitere Sicherheitsmaßnahmen gebe es aktuell keinen Bedarf.

Wegen umfangreicher Erneuerungsarbeiten, unter anderem auf dem Vorfeld, ist vorläufig keine neue Auflage der öffentlichen Großveranstaltung „Airport Days“ absehbar. Zwar erfreue sich die Veranstaltung guter Besucherzahlen, doch sei auch der erhebliche Aufwand zu bedenken, sagte Eggenschwiler. In diesem und auch im kommenden Jahr werde es keine „Airport-Days“ geben. Die Veranstaltung richtet sich an die Anwohner des Flughafens und die Öffentlichkeit allgemein und lockte zuletzt im vergangenen August rund 80 000 Besucher an. Sie wurde bislang in mehrjährigem Abstand abgehalten, ab 2003 alle vier Jahre.

Der Flughafen bereite sich darauf vor, zum Jahresende den Namenszusatz „Helmut Schmidt“ zu führen. Eine Arbeitsgruppe erarbeite gerade die Details, wie der frühere Bundeskanzler im Flughafen gewürdigt werde. Möglicherweise werde der Todestag (10. November) zum Anlass für eine öffentliche Veranstaltung genommen, sagte Eggenschwiler. Das stehe allerdings noch nicht fest.

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erstellt am 07.Apr.2016 | 16:56 Uhr

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