Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld : Hamburger Fan-Park wird nach frühem WM-Aus abgebaut

Trauer nach dem Spiel. In rund einer Woche soll auch der Fanpark Geschichte sein.

Trauer nach dem Spiel. In rund einer Woche soll auch der Fanpark Geschichte sein.

Die Party ist vorbei. Zurück bleibt ein Minus in fünfstelliger Höhe – doch die Veranstalter nehmen's sportlich.

shz.de von
28. Juni 2018, 13:55 Uhr

Hamburg | Nach dem Aus für die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Russland hat der Abbau des Hamburger Fanfests begonnen. „Wir haben unmittelbar nach Spielende damit angefangen“, sagte Veranstaltersprecherin Sabine Vogt am Donnerstag. „Die Enttäuschung war natürlich riesengroß.“ Rund 20.000 Fans hatten am Mittwoch beim Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld das erste Vorrunden-Aus der deutschen WM-Geschichte miterlebt. Veranstalter Uwe Bergmann hatte von Beginn an angekündigt, im Fan-Park auf St. Pauli nur Spiele der deutschen Elf zu zeigen.

Vor Beginn der Partie gegen Südkorea herrschte noch ausgelassene Stimmung auf dem maximal 40.000 Besucher fassenden Platz vor der 126 Quadratmeter großen LED-Wand. Etwa 20.000 Fans waren trotz der frühen Anstoßzeit um 16 Uhr gekommen. „Die Sonne schien und man hatte endlich das Gefühl, dass das alte Fanfestfieber wieder zurückkehrt“, sagte Sprecherin Vogt. Veranstalter Bergmann nehme das frühe Ende trotz der hohen fünfstelligen Summe, die als Minus bleibe, aber „sportlich“ – dann sei es „eben ein Mal nicht so gut gelaufen“ wie bei vergangenen Turnieren. Der Abbau des Fansparks sollte in etwa einer Woche über die Bühne gegangen sein, hieß es.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen