Joshua Redman Trio, Jan Garbarek, Gregory Porter : Hamburger Elbjazz Festival spielt auch in der Elbphilharmonie

<p>Singt auch beim Elbjazz Festival: Gregory Porter.</p>

Singt auch beim Elbjazz Festival: Gregory Porter.

Die Veranstalter können einige Stars der Jazz-Szene präsentieren und hoffen auf schwarze Zahlen.

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29. März 2017, 16:39 Uhr

Hamburg | Das Elbjazz Festival holt mit dem Joshua Redman Trio, Jan Garbarek und Gregory Porter Stars der Szene an die Elbe. „Joshua Redman wurde hier in Hamburg beim Elbjazz-Festival entdeckt und ist heute ein Weltstar“, freute sich Karsten Jahnke, künstlerischer Leiter des Jazz-Spektakels, bei der Vorstellung des finalen Festivalprogramms am Mittwoch in Hamburg über die hochkarätige Besetzung.

An acht Spielorten werden am 2. und 3. Juni mehrere tausend Jazz-Fans zu etwa 50 Konzerten in der Hansestadt erwartet. Bislang sind rund 14.000 Tickets verkauft. Die Hamburger Elbphilharmonie gehört zum ersten Mal zu den Veranstaltungsorten.

Insgesamt sechs Konzerte wird es im Großen Saal des neuen Konzerthauses geben. Wegen des begrenzten Platzangebots konnten jedoch nur 11.000 Ticketkäufer jeweils einen Platz in einem der Konzerte reservieren. Neben der Hafencity mit der Elbphilharmonie ist, wie in den vergangenen Jahren, das Werftgelände von Blohm+Voss im Hamburger Süden der wichtigste Spielort.

Gregory Porter und Band fusionieren für das Festival mit dem Hamburger Kaiser Quartett. „Das ist eines der Konzerte, die ich selbst unbedingt sehen will“, verriet Jahnke. Der Norweger Jan Garbarek sei auch durch die Aussicht gelockt worden, am ersten Festivaltag die Konzerte in der Elbphilharmonie eröffnen zu können. „Das hat unsere Verhandlungsposition gestärkt“, sagte Festivalleiter Alexander Schulz.

Das Festival verfügt über ein Gesamtbudget von 1,25 Millionen Euro. 200.000 Euro kommen von der Hamburger Kulturbehörde, 150.000 wurden über Sponsoren eingeworben. Den Rest müssen die Veranstalter über den Ticketverkauf finanzieren. „Wir glauben, dass in diesem Jahr die schwarze Null stehen könnte“, sagte Jahnke über das Festival, das in den vergangenen Jahr meist Verlust machte.

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