Kälte, Hitze und „Xaver“ : Hamburger Dom: Wetter vermiest Schaustellern 2013

Angesichts des drohenden Sturmtiefs Xaver sollen der Dom und alle Weihnachtsmärkte in Hamburg von heute an zunächst geschlossen bleiben.
Die Volksfest-Betreiber stufen das Ausgabeverhalten der Besucher nach wie vor als schlecht ein.

Im Frühling war es zu kalt, im Sommer zu heiß und dann kam auch noch Orkantief „Xaver“: Die Schausteller auf dem Hamburger Dom blicken verhalten auf das Jahr zurück. Eine gute Nachricht gibt es aber doch.

shz.de von
08. Dezember 2013, 16:07 Uhr

Hamburg | Ein Jahr der Wetter-Kapriolen hat den Schaustellern auf dem Hamburger Dom in diesem Jahr die Bilanz vermiest. „Die Temperaturen während des Frühlingsdom waren viel zu kalt, die ersten beiden Wochenenden für die Schausteller sehr kritisch“, sagte Hans-Werner Burmeister, Geschäftsführer des Schaustellerverbands Hamburg und der Schausteller-Werbefirma Dom-Promotion, am Sonntag. „Im Sommer hat die unwahrscheinliche Hitze dazu beigetragen, dass Zeltbetriebe, Bäckereien oder Stände mit Zuckerwaren gelitten haben.“ 

Nach Angaben der Wirtschaftsbehörde kamen zum Winterdom trotz des Sturms „Xaver“ etwa drei Millionen Besucher. Bei den drei Dom-Veranstaltungen im laufenden Jahr waren es insgesamt elf Millionen Gäste – eine Million mehr als noch 2012.

Die Besucher seien mit dem Angebot zwar zufrieden, sagte Burmeister weiter. Jedoch stufen die Volksfest-Betreiber das Ausgabeverhalten nach wie vor als schlecht ein: Anstatt ein Ticket zu lösen, würden viele Gäste vor Fahrgeschäften mit „Kreischfaktor“ stehen bleiben und einfach nur zugucken.

Dass die Buden einen Tag lang geschlossen geblieben waren, als Sturm „Xaver“ über die Hansestadt hinwegfegte, nahmen die Schausteller laut Burmeister allerdings gelassen hin: „Das war einfach Schicksal, deswegen hat niemand gemeckert.“ 

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