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Nach Überfall am Donnerstag : Hamburger Bankräuber stellt sich Polizei – in NRW

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Die Polizei hatte während der Fahndung in Hamburg alle S- und Fernbahnzüge vom Bahnhof in Richtung Norden unterbrochen.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2015 | 16:18 Uhr

Vlotho/Hamburg | Einen Tag nach einem Banküberfall in der Hamburger Innenstadt hat sich der mutmaßliche Täter am Freitagabend im ostwestfälischen Vlotho der Polizei gestellt. Der Obdachlose hatte das erbeutete Geld bereits ausgegeben, wie die Kreispolizeibehörde Herford (Nordrhein-Westfalen) am Samstag mitteilte. Er soll es für Drogen und Glücksspiele verwendet haben. Lediglich fünf Cent seien ihm geblieben. Warum der Mann sich in Vlotho stellte, wurde zunächst nicht bekannt.

Der 24-Jährige soll am Donnerstag in Hamburg eine Bank überfallen haben. Dabei erbeutete er eine geringe Menge Bargeld. Bei dem Überfall gab der mit einem Schal maskierte Mann vor, bewaffnet zu sein. Verletzt wurde niemand.

Wie die „Bild“-Zeitung am Samstag berichtete, hatte der Täter kurz zuvor versucht, einen Kiosk zu überfallen. Der Verkäufer habe den Mann aber in die Flucht geschlagen. Die Hamburger Polizei bestätigte eine zweite Tat, nannte aber keine Details.

Wegen der Fahndung nach dem Bankräuber hatte die Hamburger Polizei am Donnerstagnachmittag alle S- und Fernbahnzüge vom Hauptbahnhof in Richtung Norden unterbrochen. Auch der U-Bahnverkehr in der Innenstadt wurde kurzzeitig gestoppt.

Die Beamten suchten mit einem Großaufgebot. Zeugen hatten berichtet, dass der Mann, der zunächst als etwa 35 bis 45 Jahre alt beschrieben worden war, in ein Taxi gestiegen und davongefahren sei. Die Polizei bat vor allem den Taxifahrer, sich zu melden. An dem Einsatz sei auch ein Hubschrauber und „alles, was wir so übrig haben“ beteiligt gewesen, sagte ein Sprecher.

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