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„Telemichel“ : Hamburg: Wiedereröffnung des Fernsehturms wird wahrscheinlicher

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Der Turm ist seit 16 Jahren geschlossen. Eine Sanierung ist notwendig. Der Senat stellt eine Mitfinanzierung in Aussicht.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2017 | 15:44 Uhr

Hamburg | Die Wiedereröffnung des seit 16 Jahren geschlossen Hamburger Fernsehturms für die Öffentlichkeit ist einen Schritt näher gerückt. Der Hamburger Senat stellte am Freitag eine Mitfinanzierung für eine notwendige Sanierung des Fernsehturms in Aussicht, wenn die Bürgerschaft dem zustimme. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Abgeordneten David Erkalp hervor.

Da sich der Bund mit 18,5 Millionen Euro beteiligen will und Hamburg die gleiche Summe beisteuern müsste, stünden somit 37 Millionen Euro zur Verfügung. Ein förmlicher Senatsbeschluss liegt jedoch noch nicht vor. Eine Vorentscheidung ist dieses Signal des Senats jedoch noch nicht.

Eigentümerin des Hamburger Fernsehturms ist die Deutsche Funkturm GmbH, eine Tochtergesellschaft der Telekom. Sie entscheidet, ob im Fernsehturm wieder eine Gastronomie in Betrieb genommen wird und wer sie betreibt. „Darüber hinaus hängen die weitergehenden konkreten Anforderungen auch hinsichtlich der Inbetriebnahme von Abstimmungsgesprächen zwischen den möglichen Zuwendungsgebern und dem Zuwendungsnehmer ab, die noch nicht abgeschlossen sind“, heißt es in der Antwort des Senats auf die CDU-Anfrage.

Der Heinrich-Hertz-Turm wurde 1968 eröffnet, ist 280 Meter hoch und gilt als modernes Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg. Am 1. Januar 2001 wurde die Aussichtsplattform stillgelegt, nachdem nach einer Asbestsanierung kein neuer Betreiber für die Räume gefunden wurde. Der Turm steht unter Denkmalschutz. Im Herbst 2005 wurde der Turm erneut saniert, nachdem sich Betonteile im Winter 2004/2005 in 160 Metern Höhe lösten.

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