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Projekt „Panik City“ : Hamburg: Vorerst kein Udo-Lindenberg-Museum

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Deutschrocker Lindenberg steuert allmählich auf die 70 zu. Zeit also für ein Lindenberg-Museum in seiner Wahlheimat Hamburg? Vorerst wohl nicht.

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2014 | 14:18 Uhr

Hamburg | Beim Plan eines Udo-Lindenberg-Museums in Hamburg kommen die Beteiligten offensichtlich nicht zusammen. „Die Gespräche dazu wurden inzwischen gegenseitig bis auf weiteres ausgesetzt“, sagte Enno Isermann, Sprecher der Kulturbehörde, am Dienstag. „Sollte sich eine neue Entwicklung ergeben, sind wir sehr gern wieder bereit, Gespräche zu führen“, betonte er.

Lindenberg (68), der für seine dritte „Rockliner“-Kreuzfahrt und jeweils zwei Stadionkonzerte im Juni in Düsseldorf und Leipzig probt, war zunächst nicht zu erreichen. Über das Museumsprojekt denkt Lindenberg seit längerem nach. Für den Deutschrockpionier werden es die ersten Stadionkonzerte seiner rund 45-jährigen Karriere. „Er ist im Augenblick rund um die Uhr mit den Vorbereitungen seiner kommenden Konzerte beschäftigt“, berichtete sein Sprecher Peter Lanz von der Agentur Lanz Unlimited.

Das Museumsprojekt „Panik City“ soll mehr werden als ein Museum: Lindenberg plant eine Art Akademie samt Workshops für den Musikernachwuchs. Neben seiner Wahlheimat Hamburg, wo der Rocker seit mehr als vier Jahrzehnten lebt, war er dazu auch mit anderen Interessenten im Gespräch. Über den Künstler Lindenberg gab es schon Ausstellungen, und im Popmuseum im westfälischen Gronau - seinem Geburtsort - spielt sein Schaffen eine größere Rolle.

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