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Nach Vergewaltigung von 14-Jähriger : Hamburg: Tatverdächtige sollen in Jugendeinrichtungen

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Jugendliche vergewaltigen eine 14-Jährige und werfen sie bei frostigen Temperaturen bewusstlos vor die Tür. Eine Teenagerin filmt die Tat mit einem Smartphone. Die Gruppe kommt in U-Haft. Dabei bleibt es aber nicht.

Hamburg | Nach der gemeinschaftlichen Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Hamburg kommen voraussichtlich zwei mutmaßliche Täter aus der Untersuchungshaft in eine Jugendeinrichtung. Die Staatsanwaltschaft prüft eine entsprechende Haftumstellung für die 16- und 14-jährigen Jugendlichen.

„Die Umstellung wurde beantragt, weil nach neuesten Erkenntnissen der dringende Tatverdacht des gemeinschaftlichen versuchten Mordes nicht mehr besteht“, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Für den am Montag gefassten 16-Jährigen sei der Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet worden.

Eine 15-Jährige, die die Tat der Staatsanwaltschaft zufolge mit einem Smartphone gefilmt haben soll, ist wegen des geänderten Anklagepunkts aus der U-Haft entlassen worden. „Ein weiterer 21-jähriger mutmaßlicher Mittäter sitzt weiterhin in U-Haft“, sagte die Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft wirft den Tatverdächtigen jetzt sexuellen Missbrauch Widerstandsunfähiger, gefährliche Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung vor.

Zwei Männer galten nach der Tat als flüchtig. Am 4. März stellte sich einer der beiden Flüchtigen der Polizei. Der 21-Jährige, nach dem ebenfalls öffentlich gefahndet wurde, kam in Untersuchungshaft. Der zweite Tatverdächtige wurde am Montag gefasst.

Das Opfer war von der 15-Jährigen mit den männlichen Jugendlichen in einer Wohnung im Stadtteil Harburg zusammengebracht worden. Dort sei Polizeiangaben zufolge die 14-Jährige erst betrunken gemacht und dann von drei der jungen Männer sexuell missbraucht worden. Dann sei das nur leicht bekleidete Opfer bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos in einen Hinterhof gelegt worden.

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erstellt am 15.Mär.2016 | 16:19 Uhr

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