Sofortige Evakuierung : Hamburg-Othmarschen: Fliegerbombe entschärft

Der Zünder der Fliegerbombe wurde von einem Bagger beschädigt.
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Der Zünder der Fliegerbombe wurde von einem Bagger beschädigt.

Es war einer der gefährlichsten Einsätze seit Jahren: Bei Baggerarbeiten wurde eine beschädigte Fliegerbombe mitten im Wohngebiet gefunden. Sofort wurde evakuiert.

shz.de von
14. Dezember 2015, 19:07 Uhr

Hamburg | Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Montagabend in Hamburg-Othmarschen unschädlich gemacht worden. Dafür wurde der Zünder gesprengt, wie ein Sprecher sagte.

Die englische Bombe war am Mittag bei Baggerarbeiten entdeckt worden. Dabei wurde auch der Säurezünder beschädigt, wie ein Sprengmeister feststellte. Dadurch sei sie höchst gefährlich und könnte jederzeit explodieren. Der Sprengmeister sprach von einem der brisantesten Einsätze seit Jahren.

Wegen der akuten Gefahr wurde sofort mit Evakuierungsmaßnahmen in dem Elbvorort begonnen. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Gebiet im Radius von 300 Metern um die Fundstelle gesperrt. Rund 900 Einwohner sind in dem Umkreis gemeldet. Am Nachmittag wurden 225 Anwohner in Sicherheit gebracht, ein Teil davon in eine Schule in unmittelbarer Umgebung. Auch der Luftraum wurde bis zu einer Höhe von 1000 Metern gesperrt.

Für die Entschärfung es Sprengkörpers wurde ein Gerüst mit Holzbalken gebaut, auf dem ein Behälter mit rund 2400 Liter Wasser stand.

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