Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ : Hamburg: Miniatur Wunderland lädt wieder Hilfsbedürftige ein

Die Gründer des Miniaturwunderlands: Gerrit (l.) und Frederik Braun.

Die Gründer des Miniaturwunderlands: Gerrit (l.) und Frederik Braun.

2017 war ein Rekordjahr für das Miniatur Wunderland. Finanzschwache Besucher kommen kostenlos in die Ausstellung.

shz.de von
03. Januar 2018, 17:19 Uhr

Hamburg | Nach einem erneuten Besucherrekord gewährt Hamburgs Touristenattraktion, das Miniatur Wunderland, an 22 Januartagen freien Eintritt. Wie die Betreiber am Mittwoch mitteilten, wird die Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ vor allem für Hilfsbedürftige erneut durchgeführt. Dabei reiche es, am Eingang zu sagen, dass sie sich den Eintritt nicht leisten könnten – oder alternativ einen Zettel vorzeigten.

„Leider ist es im letzten Jahr nicht allen Menschen so gut ergangen. Es gibt so viele Familien, für die ein Kino-, Theater- oder Wunderland-Besuch schlicht zu teuer ist. All denen möchten wir ein wenig Freude schenken“, hieß es vom Miniatur Wunderland.

Das Miniatur Wunderland hat 2017 nach eigenen Angaben mit mehr als 1,4 Millionen Besuchern so viele Gäste wie nie zuvor gezählt. Das Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt und eine beliebte Touristenattraktion in Hamburg. Auf 1490 Quadratmetern erstreckt sich die Miniaturlandschaft. Über 1040 Züge fahren auf 15,4 Kilometern Gleis, 260.000 Figuren erzählen niedliche Geschichten, und es fahren und fliegen unzählige Autos, Schiffe und Flugzeuge.

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