Hamburg : Hamburg in neuer Staustudie hinter München auf Platz zwei

Autos stehen auf der Köhlbrandbrücke in Hamburg im Stau. /Archiv
Autos stehen auf der Köhlbrandbrücke in Hamburg im Stau. /Archiv

Allein der Poppenbütteler Weg gehörte 2017 zu den zehn verkehrsreichsten Straßen in Deutschland.

shz.de von
06. Februar 2018, 09:00 Uhr

In Hamburg hat jeder Autofahrer im vergangenen Jahr einer Studie zufolge im Schnitt 44 Stunden im Stau gesteckt. Damit habe die Hansestadt – neben Berlin – im Vergleich zum Vorjahr auf der Negativrangfolge dramatisch aufgeholt (2016: 39 Stunden) und liege nun auf dem zweiten Platz hinter München, teilte der Verkehrsdatenanbieter Inrix mit. Das habe in Hamburg zu Kosten von 3,5 Milliarden Euro geführt.

Als Grund für die Staus vermutet Inrix Bauprojekte zur Instandhaltung und Verbesserung der Infrastruktur, etwa die Renovierung des Wallringtunnels in der Hansestadt. Der Poppenbütteler Weg in Hamburg zählte im vergangenen Jahr zu den zehn verkehrsreichsten deutschen Straßen.

München steht laut Inrix zum zweiten Mal in Folge an der Spitze des Rankings; Autofahrer standen hier während der Stoßzeiten durchschnittlich 51 Stunden im Stau.

Insgesamt umfasst die Analyse den Angaben zufolge das Stauaufkommen in 1360 Städten in 38 Ländern. Deutschland belegt demnach im weltweiten Vergleich der verkehrsreichsten entwickelten Länder Platz 11. In Deutschland wurde die Verkehrslage von 73 Städten und großen Ballungsräumen analysiert.

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