AfD-Demo : Hamburg: Frauke Petry fordert Rücktritt von Angela Merkel

Gegendemonstranten einer AfD-Demo blockieren eine Straßenkreuzung, um die Anhänger der AfD an ihrer Kundgebung zu hindern.
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Gegendemonstranten einer AfD-Demo blockieren eine Straßenkreuzung, um die Anhänger der AfD an ihrer Kundgebung zu hindern.

In Hamburg hat die AfD gegen die Flüchtlingspolitik demonstriert. Es gabe mehrere Gegendemonstrationen.

shz.de von
31. Oktober 2015, 16:33 Uhr

Hamburg | Mehr als 500 Anhänger der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) haben am Samstag in Hamburg gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung demonstriert. Nach Angaben der Polizei standen ihnen mehr als 1000 Gegendemonstranten gegenüber.

Diese verhinderten, dass die AfD-Anhänger ihre angemeldete Route gehen konnten. Wasserwerfer der Polizei fuhren auf, kamen aber nicht zum Einsatz. Am Rande der Demonstration gab es einzelne Rangeleien und Eierwürfe. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei aber niemand. Am Ende eskortierte die Polizei die AfD-Teilnehmer zu einer U-Bahnstation.

Bei der Auftaktkundgebung hatte die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry den Rücktritt von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert. Die Bundesregierung müsse den Zuzug der Flüchtlinge begrenzen und die Asylgesetze einhalten. Teilnehmer riefen „Wir sind das Volk.“ Gegendemonstranten erwiderten: „Ihr seid das Problem.“ Der AfD-Zug stand unter dem Motto „Gegen das Politikversagen! Asylchaos stoppen!“.

Mehrere Gruppierungen wie die Linke, Gewerkschaften und Studentenvertretungen hatten zu Protesten gegen die AfD aufgerufen.„Gegen Rassismus und Ausgrenzung“ hieß es auf ihrer Seite der Absperrung.

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