zur Navigation springen

Linie 21 : Hamburg: 37-Jähriger in S-Bahn mit Axt angegriffen

vom

Ein Fahrgast bittet einen Mann, seine Zigarette auszumachen. Als dieser darauf nicht reagiert, eskaliert die Situation.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2015 | 13:15 Uhr

Hamburg | Die Polizei in Hamburg sucht knapp zwei Wochen nach einer Axt-Attacke in einer Hamburger S-Bahn der Linie 21 nach Zeugen des Angriffs. Am 8. September hatte ein 56-Jähriger einen 37-Jährigen auf dem Weg in Richtung Aumühle in der vollbesetzten Bahn mit einer Axt angegriffen. Das teilt die Polizei mit.

Zuvor hatte der 37-jährige Mann den Beschuldigten mehrfach vergeblich aufgefordert, seine Zigarette auszumachen. Der Hamburger jedoch ignorierte die Aufforderungen des Fahrgastes. Der griff kurzerhand nach der Zigarette des Beschuldigten und warf sie in einen Abfalleimer. Daraufhin zog der 56-Jährige eine Axt und griff den 37-Jährigen an. Den ersten Angriff konnte der Geschädigte abwehren. Sofort versuchte der Beschuldigte erneut, mit der Axt auf den Mann einzuschlagen. Ein weiterer Fahrgast griff ein und konnte den 56-Jährigen entwaffnen.

Über die Notrufeinrichtung der S-Bahn wurde der Zugführer informiert und die Bundespolizei alarmiert. Die S-Bahn wurde im S-Bahnhaltepunkt Tiefstack bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei angehalten. Die Beamten den Beschuldigten fest und beschlagnahmten die Axt sowie ein Messer mit einer 20-Zentimeter-Klinge. Der 56-Jährige äußerte sich nicht zum Vorfall.

Gegen den polizeilich bekannten Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss Untersuchungen wurde der 56-Jährige wieder entlassen.

Der 37-Jährige aus Sachsen-Anhalt und der couragierte 30-jährige Helfer wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Da die S-Bahn voll besetzt war, hofft die Polizei auf weitere Zeugen der Auseinandersetzung. Diese werden gebeten, sich mit der Hamburger Bundespolizei unter 040/66 99 50 5555 in Verbindung zu setzen.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert