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Zehntausende erwartet : Hamburg: 22. Fahrradsternfahrt am Sonntag

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Aus der Onlineredaktion

In diesem Jahr startet die als Demonstration angemeldete Sternfahrt von mehr als 60 Punkten in und um Hamburg.

Hamburg | Unter dem Motto „Rad fahren –  Klima schützen“ startet die jährliche Fahrradsternfahrt am Sonntag, 18. Juni, in Hamburg in ihre 22. Auflage.  2016 hatten mehr als 20.000 Radfahrer an der Sternfahrt teilgenommen, um ein Zeichen für die Verkehrsgestaltung „pro Umwelt und pro Fahrrad“ zu setzen. Seit 1995 findet die Veranstaltung jeweils am dritten Sonntag im Juni statt.

Schirmherrin ist Hamburgs Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue. „Wir erwarten 10.000 bis 30.000 Teilnehmer. Das hängt vom Wetter ab“, sagte Veranstalter Uwe Jancke vom Verein Mobil ohne Auto (Moa) Nord. Der Verein setzt sich unter anderem aus dem Naturschutzbund und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) zusammen.

Foto: Mobil ohne Auto Nord e.V.
 

Diesmal startet die als Demonstration angemeldete Sternfahrt von mehr als 60 Punkten in und um Hamburg. Reizvoll ist unter anderem die Route aus dem Hamburger Süden (Start: Neugraben): Denn hier geht es mit dem Rad über die Köhlbrandbrücke. Im Kreis Pinneberg können die Radler sich von zwölf Startpunkten dem Tross anschließen.

Ab Tornesch wird die Fahrt von der Schleswig-Holsteinischen Polizei  begleitet. In Schenefeld übernehmen dann die Kollegen aus Hamburg. „Hier sollten sich die Radler um 13.15 Uhr am Holstenplatz einfinden“, sagt Ulf Brüggmann vom  ADFC-Pinneberg.

Nach einer kurzen Pause geht es dann um 13.30 Uhr weiter zum zirka 18 Kilometer entfernten Hamburger Rathausmarkt. Enden wird die Radtour dort um 15 Uhr.  Hier ist dann eine Kundgebung geplant, auf der unter anderem Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sprechen wird. Scholz wird die Radler ebenfalls bei der Fahrt über die Köhlbrandbrücke begleiten.

Die zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) ist vom Wandsbeker Markt zum Rathausplatz mit von der Partie. Forderungen der Moa sind unter anderem die Einrichtung von bedarfsgerechten Ampelschaltungen für Radler, der Ausbau von Radschnellwegen und die Freigabe von Einbahnstraßen. Ziel der Demonstration ist, die Metropolregion Hamburg auch für Radfahrer attraktiver zu gestalten.

(mit dpa)

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erstellt am 17.Jun.2017 | 14:00 Uhr

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