zur Navigation springen

32C3 : Hacker zeigt in Hamburg: So geht Diesel-Manipulation

vom

Auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs wird gezeigt, wie VW den Schadstoffausstoß manipuliert haben könnte.

Hamburg | Auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs in Hamburg hat ein Hacker demonstriert, wie die Software-Steuerung eines Dieselmotors im laufenden Betrieb die Stickoxid-Reduzierung ausbremst. Felix Domke sagte am Sonntag auf dem Chaos Communication Congress, er habe dafür nach Bekanntwerden des Abgasskandals bei Volkswagen in seinem eigenen Auto den Code der Software dekompiliert.

Dann habe er die Anweisungen zur Abgabe einer Lösung untersucht, welche den Ausstoß von Stickoxiden verringern soll. Im Test zeige der Motor gute Ergebnisse bei der Schadstoff-Reduzierung. Mit längerer Fahrtzeit und höheren Geschwindigkeiten aber werde die Abgabe der Lösung mit dem Markennamen AdBlue nahezu auf null reduziert.

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur sagte Domke, vermutlich solle mit diesem durch die Software festgelegten Verhalten die Zeitspanne bis zum nächsten Nachfüllen von AdBlue verlängert werden. Dabei komme es aber zu erhöhten Emissionen von Stickoxiden.

zur Startseite

von
erstellt am 27.Dez.2015 | 20:15 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen