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Soko Castle : Großkontrolle in HH: Polizei setzt zum nächsten Schlag gegen Einbrecher an

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Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im vergangenen Jahr in Hamburg und Umgebung kräftig gestiegen. Die Polizei versucht mit Großkontrollen gegenzusteuern.

Hamburg/Norderstedt | Mit annähernd 200 Beamten ist die Polizei am Donnerstag gegen Einbrecher in Hamburg und Norderstedt (Kreis Segeberg) vorgegangen. In Hamburg-Billstedt rückten 130 Polizisten zu einer Aktion der Sonderkommission „Castle“ aus. Ziele der Ermittler waren eine Sportsbar und ein weiteres Objekt. Es gab mehrere Festnahmen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Einbrüche sind in Schleswig-Holstein und Hamburg ein großes Problem. Erst kürzlich wurde dies durch die Krimalstatistik belegt.

In Norderstedt kontrollierte die Polizei mehr als 200 Autos. Mehrere tausend Autofahrer seien zudem bei langsamer Fahrt an einer Vorkontrolle vorbei gesichtet worden, sagte eine Polizeisprecherin in Bad Segeberg. Mehr als 60 Beamte, darunter Mitglieder der Einsatzhundertschaft in Eutin, Polizisten mit Hund und Zivilfahnder, waren beteiligt. Sie sollten potenzielle Täter in Fahrzeugen auf den Ein-und Ausfallstraßen, aber auch in Wohngebieten, an Bahnhöfen und Bushaltestellen identifizieren. Es sei aber niemand festgenommen worden, hieß es.

Die Polizei wertete den Einsatz dennoch als Erfolg. Seit einer ähnlichen Aktion vor zwei Wochen seien die Einbruchszahlen in Norderstedt gesunken. Werde sonst etwa zehnmal pro Woche eingebrochen, zählte die Polizei in der vergangenen Woche nur drei Taten.

Die Soko „Castle“ hat ihre Arbeit gegen Wohnungseinbrüche in Hamburg im August 2015 aufgenommen. Das Ziel der Sonderkommission „Castle“ sei, die Stadt für Einbrecher unattraktiv zu machen, sagte die Leiterin der Abteilung, Kriminaloberrätin Alexandra Klein. „My home is my castle und nicht das der Täter“, fügte sie in Anspielung auf den Namen der Einheit hinzu.

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erstellt am 11.Mär.2016 | 13:00 Uhr

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