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Hamburg und Ottenbüttel : Großeinsätze: Feuer auf Schrottplatz und im Stall

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In Hamburg-Heimfeld brannte ein Metall-Lager. 120 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Im Kreis Steinburg hatte ein Strohlager Feuer gefangen.

Hamburg/Ottenbüttel | Auf einem Schrottplatz im Hamburger Stadtteil Heimfeld ist ein riesiges Lager in Flammen aufgegangen. 120 Einsatzkräfte kämpften stundenlang, um das Großfeuer unter Kontrolle zu bekommen. Erst am Samstagnachmittag brachten die Löschkräfte den Brand unter ihre Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Abend an, da sich unter dem Schrottberg immer wieder Glutnester entzündet hatten, berichtete ein Feuerwehrsprecher am Sonntag. Rund 21.000 Kubikmeter Schrott hatten demnach gebrannt. Verletzt wurde niemand. Eine dicke, schwarze Rauchsäule stieg über dem Schrottplatz auf, zog über die Elbe und anschließend in die Hamburger Stadtteile Altona und Ottensen. Giftige Gase waren darin aber nicht enthalten, sagte der Feuerwehrsprecher. Das hätten Spezialisten am Vormittag durch Messungen ausgeschlossen.

Die Bewohner wurden vorsorglich aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Einige Anrufer hatten über Geruchsbelästigung geklagt. Neun Wasserwerfer und zwei Löschboote waren laut Feuerwehr zur Brandbekämpfung im Einsatz. Ein Kran musste Schrottteile mehrere Male umschichten, damit die Einsatzkräfte auch die Brandherde unter dem Berg herankommen konnten. Nachdem die Glutnester gelöscht waren, hielt die Feuerwehr den Schrottberg regelmäßig mit Wärmekameras bis zum Sonntagmorgen im Blick.

Auch im Kreis Steinburg hatte die Feuerwehr viel zu tun: Dutzende Einsatzkräfte mussten in der Nacht zum Samstag zu einem Brand in einem Stall ausrücken. In einem Strohlager in Ottenbüttel hatten sich nach Polizeiangaben aus ungeklärter Ursache Flammen ausgebreitet. Um das Feuer in den Griff zu bekommen, wurde unter anderem ein Bagger eingesetzt, der das Stroh aus dem Gebäude bringen sollte. Starke Rauchentwicklung erschwerte die Löscharbeiten der rund 70 Feuerwehrleute. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.

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erstellt am 08.Nov.2014 | 09:48 Uhr

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