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Rosengarten bei Hamburg : Großbrand in Flüchtlingsunterkunft - ein Toter

vom
Aus der Onlineredaktion

In einer Sozialunterkunft bei Hamburg hat es gebrannt. Hinweise auf ein fremdenfeindliches Motiv gibt es nicht.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2015 | 12:54 Uhr

Rosengarten | Bei einem Brand in einer Unterkunft für Flüchtlinge und Bedürftige im Kreis Harburg ist ein Mann ums Leben gekommen. Die übrigen Bewohner, insgesamt mehr als 20 Personen, konnten sich in der Nacht zum Mittwoch unverletzt ins Freie retten, sagte ein Sprecher der Polizei in Harburg. Bisher gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass der Brand mit Absicht gelegt wurde und einen fremdenfeindlichen Hintergrund gehabt haben könnte, betonte der Polizeisprecher. Brandermittler haben am Vormittag im zerstörten Gebäude mit der Suche nach der Brandursache begonnen.

Nach Zeugenaussagen war es innerhalb des Gebäudes zu einer Explosion gekommen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren gegen Mitternacht alarmiert worden. Als sie eintrafen, stand das Gebäude bereits komplett in Flammen. Fast alle Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten sich aber auf die Straße gerettet, nur ein Mann wurde vermisst. Später wurde dann ein Toter im Haus entdeckt.

Die Einsatzkräfte brachten die Menschen in ein nahe gelegenes Feuerwehrgerätehaus, Mitarbeiter der Kommunen kümmerten sich um die Unterbringung der Betroffenen in Notunterkünften.

Extrem hohe Temperaturen und eingestürzte Mauern in dem Haus erschwerten die Löscharbeiten. Noch ist völlig unklar, wodurch das Feuer ausgelöst wurde. Im Laufe des Mittwochs sollte mit der Suche nach der Brandursache begonnen werden. Auch ist noch unklar, wer genau der Tote ist, der in dem Haus entdeckt wurde.

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