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Feuerwehreinsätze im Norden : Glätteunfälle und Sturmflut: Sturm „Marita“ wütet in SH und Hamburg

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Autofahrer schlitterten im Norden über spiegelglatte Straßen. „Tief Marita“ brachte Sturm, Regen und überfrierende Nässe. In Hamburg stand der Fischmarkt unter Wasser.

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2016 | 13:52 Uhr

Glätte und Sturm haben am Wochenende zahlreiche Unfälle und Feuerwehreinsätze im Norden verursacht. Nach Windwarnungen am Samstag verwandelte „Tief Marita“ viele Straßen in der Nacht zum Sonntag in Rutschbahnen.

Von Samstag bis zum Sonntagmorgen kam es allein in Schleswig-Holstein zu 13 Glätteunfällen. Autofahrer gerieten auf überfrorenen Straßen und Autobahnen ins Schleudern; viele Unfälle endeten in der Leitplanke, wie Sprecher verschiedener Leitstellen mitteilten.

Meist blieben die Unfälle ohne Verletzte, auf einer Landstraße bei Neumünster und auf der A1 nahe Stubbendorf kam es jeweils zu Unfällen mit Leichtverletzten. Auf der A7 wurden vier Menschen verletzt. Stau habe es wegen des geringen Verkehrsaufkommen aber nicht gegeben.

In Hamburg erreichte das Hochwasser am Sonntagmorgen einen Pegelstand von rund 8,6 Meter. Das waren etwa anderthalb Meter mehr als eine normale Flut. Der Fischmarkt wurde überflutet.

Wegen überfluteten Straßen und anderer Sturmschäden rückten Polizei und Feuerwehr zwischen Freitagnachmittag und Samstagmittag in Hamburg und Schleswig-Holstein insgesamt 19 mal aus. Am schlimmsten war der Norden Schleswig-Holsteins von den Unwettern betroffen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstagmorgen eine Windwarnung für die Nordseeküste herausgegeben. Mit Böen von bis zu 75 Stundenkilometern fegte der Wind über die Küstengebiete von Nordfriesland und bis zur Elbmündung hinweg. Im Osten Schleswig-Holsteins blieb es hingegen eher ruhig. Hier hatten die Rettungsleitstellen keine Einsätze zu verzeichnen.

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