Koalitionsverhandlungen : Gerüchte über Jamaika-Comeback: Wolfgang Kubicki dementiert

Kubicki
„Wir sind keine Dogmatiker“, sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki am Dienstag zu einer möglichen Wiederaufnahme von Jamaika-Sondierungen.

„Scheitert die GroKo, haben wir eine andere Lage“ – mit dieser Aussage sorgte der FDP-Vize für Wirbel. Nun spricht er von Falschmeldungen.

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05. Dezember 2017, 13:52 Uhr

Kiel/Berlin | „Eines ist doch klar: scheitert die GroKo, haben wir eine andere Lage. Wir sind schließlich keine Dogmaten.“ Mit seinen Aussagen gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hatte Wolfgang Kubicki am Dienstagmittag für Aufsehen gesorgt. Mehrere Medien berichteten darüber, dass der FDP-Vize offenbar die Wiederaufnahme der Jamaika-Gespräche durchaus für möglich halte. Mittlerweile spricht Kubicki auf Facebook von Falschmeldungen. 

„Es ist schon erstaunlich, dass die Wiedergabe einer Binsenweisheit in diesen aufgeregten Zeiten zu Eil- und Falschmeldungen führt. [...] Ich habe auf die Frage, ob Jamaika ohne Merkel denkbar ist, erklärt, ich würde mich an Spekulationen über die politische Zukunft von Angela Merkel nicht beteiligen.“

Kubickis Stellungnahme auf Facebook:

 

Auch der Bundesvorsitzende der Freien Demokraten Christian Lindner erteilt nach den Meldungen über Kubicki Jamaika auf Twitter eine Absage: „Wolfgang ist wohl falsch interpretiert worden“, heißt es dort.

Auf dem SPD-Parteitag am Donnerstag entscheidet sich, ob die Sozialdemokraten ergebnisoffene Gespräche über eine mögliche Große Koalition mit der Union aufnehmen.

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