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Eurovision Song Contest 2015 : Gegen diese Kandidaten muss Ann Sophie aus Hamburg antreten

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Die 24-jährige Ann Sophie tritt heute Abend gegen sieben weitere Kandidaten beim ESC-Vorentscheid an. shz.de zeigt, mit wem sie den Kampf aufnehmen muss.

shz.de von
erstellt am 05.Mär.2015 | 13:54 Uhr

Die 24-jährige Ann Sophie aus Hamburg ist ihrem Traum ganz nah. Sie möchte für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2015 singen. Heute Abend tritt sie beim deutschen ESC-Vorentscheid „Unser Song für Österreich“ an. Dort brachte sie dieser Auftritt bei der Wildcard-Show vor ein paar Wochen hin:

Doch mit ihrem Traum vom ESC-Finale ist die Wildcard-Gewinnerin nicht alleine. Sieben Rivalen wollen ebenfalls in das Finale am 23. Mai in Wien. Der Kandidat für den Eurovision Song Contest wird heute ab 20.15 Uhr in der ARD gekürt. Allein die Zuschauer bestimmen per Anruf oder SMS den Gewinner. Barbara Schöneberger moderiert den Vorentscheid, der live aus der Tui-Arena in Hannover übertragen wird. Der Gewinner fährt zum europäischen Finale am 23. Mai nach Wien.

shz.de stellt die Konkurrenz von Ann Sophie vor.

Alexa Feser:

Die Liebe zur Musik lag der Teilnehmerin Alexa Feser schon sehr früh im Blut. Bereits mit fünf Jahren entdeckt sie ihre Leidenschaft Klavier zu spielen und singt im Schulchor. Schnell ist sie sicher, wie ihre Zukunft aussehen soll: Sie möchte Musikerin werden. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten im Musikbusiness kann die Schönheit in ihrer Traumbranche Fuß fassen. Seitdem ist die geborene Hessin auf Erfolgskurs: Sie arbeitet mit dem Produzenten Andreas Herbig zusammen, der unter anderem schon mit Adel Tawil und Udo Lindenberg Songs produzierte. Mit ihrem Deutsch-Pop-Album „Gold von morgen“ startet die Sängerin mit ihrer Tournee dieses Jahr durch. Bis Mitte März kann man das Gesangstalent noch auf ihren Konzerten bestaunen. Mit ihrer ausreichenden Bühnenerfahrung ist Alexa jedenfalls gut gewappnet für den Eurovision Song Contest.

Andreas Kümmert:

Andreas Kümmert bei einem Auftritt bei „The Voice of Germany“. Er gewann die dritte Staffel. Foto: Britta Pederson, dpa
Andreas Kümmert bei einem Auftritt bei „The Voice of Germany“. Er gewann die dritte Staffel. Foto: Britta Pederson, dpa
 

Der bärtige Sänger mit der Brille kommt uns irgendwie bekannt vor. 2013 gewann Andreas Kümmert die Castingshow „The Voice of Germany“ und eroberte mit seiner sympathischen Art und seiner sanften Stimme die Herzen der Zuschauer. Damit hat der Rocksänger schon mal einen klaren Vorteil. Auch er entdeckte seine Liebe zur Musik bereits im Kindesalter. Mit neun Jahren fängt er an Schlagzeug zu spielen und gründet mit 16 Jahren seine eigene Band. Später gibt er als Solokünstler Konzerte, spielt in Irish Pups und auf Festivals. Nach seinem Sieg bei „The Voice“ will er sich nun beim Eurovision Song Contest bis an die Spitze kämpfen: „Ich freue mich sehr, dabei sein zu dürfen! Ich sehe es als eine große Chance, meine Songs einem breiten Publikum präsentieren zu können“, sagt Andreas in einem Interview auf der Homepage des ESC. Wir sind gespannt, wie weit er dieses Mal kommt.

Fahrenhaidt:

Andreas John und Erik Macholl alias „Fahrenhaidt“ haben als Produzenten viele Musiker groß rausgebracht. Darunter unter anderem die No Angels, Howard Carpendale und die Prinzen. Nun wollen sie selbst groß raus: Die Produzenten wollen mit ihren Nature-Pop-Songs voll durchstarten. Unter „Nature-Pop“ versteht das Duo eine Musikrichtung, die von der Natur inspiriert ist und Entspannung vermitteln soll. Ob dieser Musikgemack ankommen wird? Die beiden haben ein sehr gutes Gespür für Musik, die ankommt. Andernfalls würden uns die Prinzen oder No Angels wohl heute doch nicht soviel sagen. Ab Herbst 2015 gehen die beiden Talente auf Tour.

Faun:

Die Songs der Band „Faun“ versetzen ihre Fans in die Vergangenheit zurück. Sie drehen sich um Mystic, Mittelalter und Zauberei. Die sechs Bandmitglieder verfolgen einen ganz bestimmten musikalischen Stil: Pagan-Folk. Dabei spielen sie auf alten Instrumenten wie Harfen und Dudelsack und begeistern ihr Publikum mit außergewöhnlichen Kostümen. Seit Ende der 90er hat sich die Band in der Mittelalter-Musikszene einen Namen gemacht. Auf ihrem siebten Album veröffentlichen sie zum ersten Mal auch Fremdkompositionen - und ernteten damit viel negative Kritik. Dennoch zählt sich die neue Richtung aus: Ihr Album erhielt Gold. Wir sind gespannt, ob die Band mit den mystischen Songs überzeugen kann.

Laing:

Die Berliner Band Laing zeichnet sich durch ihre charmanten und frechen Songs aus. Ihre Musikrichtung passt zu ihrer Herkunft aus der Bundeshauptstadt: Electric Ladysound und Großstadtpop. Die drei Sängerinnen plus einer Tänzerin starteten mit einer Coverversion von „Morgens bin ich immer müde“ von Trude Herr musikalisch durch. Frontfrau Nicola Rost sorgt für den perfekt abgestimmen Mix: Sie komponiert die Texte und kreiert die Kostüme für ihre Band. Die Alben der Powerfrauen verzeichnen immer wieder große Erfolge - und vielleicht ebnet ihre witzige und authentische Musik den Weg ins ESC-Finale. Auch sie sind bis März auf Deutschland-Tour.

Mrs. Greenbird:

Steffen Brückner und Sarah Nücken bilden die Band Mrs. Greenbird - und sind auch privat ein Paar. Das Duo nennt seine Musikrichtung „Singersongwritercountryfolkpop“ und will mit zweistimmigen Gesang überzeugen. 2012 gewannen sie das Finale bei der Musik-Castingshow „X-Factor“ und sind seitdem in der Pop-Szene bekannt. Ihr erstes Album schoss gleich an die Spitze der Albumcharts und verkaufte sich über 100.000 Mal. Eine Echonominierung als „Newcomer des Jahres“ folgte. Obwohl dass zweite Album nicht an den Erfolg des ersten anknüpfen konnte, freut sich das Paar auf den ESC: „Natürlich wollen wir Deutschland sehr gerne beim ESC vertreten und werden unser Bestes geben, um die Zuschauer davon zu überzeugen, dass unser Song ganz Europa begeistern kann“, sagen sie in einem Interview auf der Homepage des ESC.

Noize Generation:

Jewgeni Grischbowski geht mit dem Künstlernamen „Noize Generation“ in die musikalische Offensive. Der Rave-Dj will mit seinen Tracks und Remixen seine Fans ordentlich einheizen. In der Szene ist der in der Ukraine geborene Musikproduzent längst ein bekanntes Gesicht. Auch international spielt man seine Hits bereits. In seinem neuen Song „A Song For You“ versucht er sich zum ersten Mal an analogen Klängen und sorgt damit für einen außergewöhnlichen Sound.

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