Hamburg : Gefährliche Körperverletzung in der Sternschanze

Ein 21-Jähriger wird in einer Unterführung von zwei Männern attackiert und mit einer abgebrochenen Flasche verletzt.

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13. Juni 2018, 16:10 Uhr

Hamburg | Am Dienstagabend ist ein 21-Jähriger in der Unterführung am U-Bahnhof Sternschanze in Hamburg mit einer Flasche schwer verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand fuhr der 21-Jährige gegen 19 Uhr gemeinsam mit einem 19-jährigen Begleiter mit der U3 zum U-Bahnhof Sternschanze. Die beiden Männer wollten von hier aus weiter zur S-Bahn. In der dorthin führenden Unterführung trafen sie auf zwei Männer. Es entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit.

Plötzlich soll einer der Männer den 21-Jährigen an den Armen gepackt und diese auf dem Rücken des Geschädigten zusammengehalten haben. Der zweite Täter soll den Boden einer herumliegenden Glasflasche abgeschlagen und den Geschädigten mit dem zersplitterten Ende mehrfach am Kopf sowie am Körper verletzt haben.

Der Begleiter des Geschädigten kam diesem zu Hilfe und wurde dabei an der Hand verletzt. Daraufhin sollen die beiden Täter über die Sternschanze in Richtung Weidenallee geflüchtet sein.

Der 21-Jährige lief aus bislang unbekannten Gründen in die Amandastraße und brach dort zusammen. Passanten alarmierten die Polizei und Rettungskräfte.

Bei einer Sofortfahndung mit zehn Streifenwagen wurden drei Männer vorläufig festgenommen, jedoch später wieder entlassen, da kein dringender Tatverdacht gegen sie begründet werden konnte. Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1 (hielt den Geschädigten fest):

  • männlich
  • ca. 20 Jahre alt
  • ca. 1,75 Meter groß
  • Schwarzafrikaner
  • schlank
  • schwarze Lederjacke, schwarze Hose
  • trug Turnschuhe

Täter 2 (setzte die abgebrochene Flasche ein):

  • männlich
  • ca. 18 Jahre alt
  • Schwarzafrikaner
  • kräftig
  • dunkle Bekleidung
  • soll „Umar“ o.ä. heißen

Der Geschädigte wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort behandelt und hat das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen. Er erlitt Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, im Oberkörperbereich und am Gesäß. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an. Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können bzw. die Tat beobachtet haben, bittet die Polizei, sich unter der Hinweisnummer 040/428656789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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