Randale in Hamburg : G20-Sonderausschuss befasst sich mit Ausschreitungen vom 7. Juli

Autonome randalieren während des G20 Gipfels im Schanzenviertel in Hamburg. /Archiv
Autonome randalieren während des G20 Gipfels im Schanzenviertel in Hamburg. /Archiv

Die Bürgerschaft will den ersten Gipfeltag genauer beleuchten. Polizei und Innenbehörde werden Rede und Antwort stehen.

shz.de von
17. Mai 2018, 08:34 Uhr

Hamburg | Autobrände an der Hamburger Elbchaussee, Randale in Altona und eine Straßenschlacht in Bahrenfeld: So begann der erste Tag des G20-Gipfels am 7. Juli vergangenen Jahres, nach der Eskalation bei der „Welcome to Hell“-Demonstration am Vorabend. Der Sonderausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft will am Donnerstag (16 Uhr) zunächst die Ereignisse an jenem Freitagmorgen klären.

Auch die Demonstrationen gegen das Regierungstreffen und die Ausschreitungen am Abend im Schanzenviertel wollen die Abgeordneten näher betrachten. Die Polizeiführung und Vertreter der Innenbehörde werden ihnen Rede und Antwort stehen.

Unterdessen treibt die Polizei die Ermittlungen gegen die Gewalttäter weiter voran. Erst am Mittwoch veröffentlichte sie gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Fotos von 101 Verdächtigen im Internet. Die FDP-Fraktion vermutete, dass die Sitzungen des Sonderausschusses die Behörden zur Aufklärung der Krawalle anhielten.

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