Sondersitzung des Innenausschusses : G20-Polizeieinsatz: Linke und Grüne in Sachsen fordern Aufklärung

Polizisten sind bei der Demonstration „G20 Welcome to hell“ im Einsatz.
Polizisten sind bei der Demonstration „G20 Welcome to hell“ im Einsatz.

Sächsische Polizisten sollen vermummt bei der „Welcome to Hell“-Demonstration im schwarzen Block mitmarschiert seien.

shz.de von
25. Mai 2018, 14:20 Uhr

Dresden/Hamburg | Linke und Grüne im sächsischen Landtag fordern weitere Aufklärung zum Einsatz von Landespolizisten beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg.

Bei einer Sondersitzung des Innenausschusses habe sich am Freitag nicht klären lassen, ob sächsische Polizisten – möglicherweise vermummt – bei der aufgelösten „Welcome to Hell“-Demonstration zugegen waren, teilten die innenpolitischen Sprecher Enrico Stange und Valentin Lippmann mit.

„Der Spiegel“ hatte berichtet, dass vier sächsische Polizisten vermummt im schwarzen Block mitmarschiert seien.

Laut Stange ergab die Sondersitzung, dass Polizisten seit 1997 als unauffällig gekleidete „zivile Tatbeobachter“ eingesetzt werden. Ob das mit dem Versammlungsrecht vereinbar ist, zweifeln die Sicherheitsexperten von Linken und Grünen an.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen