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Nach G20-Gipfel : Verwüsteter Drogeriemarkt in Hamburg hat wieder geöffnet

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In der Krawallnacht wurde der Laden geplündert. Nun ist zumindest ein Teil wieder aufgeräumt.

Hamburg | Luftballons an der Fassade und ein „Danke“-Plakat am Bauzaun: Die bei den G20-Krawallen zerstörte Drogerie-Filiale im Hamburger Schanzenviertel ist am Samstag provisorisch wiedereröffnet worden. „Wir sind stolz, was wir in einer Woche geschafft haben“, sagte der Geschäftsführer der Drogeriekette Budnikowsky, Christoph Wöhlke. Die Stimmung sei sehr gut. Zunächst steht etwa ein Drittel der Ladenfläche und eine eingeschränkte Auswahl an Produkten zur Verfügung. Aber die wichtigsten Produkte der Nahversorgung seien dabei.

In der Filiale in der Straße Schulterblatt waren nicht nur die Verkaufsräume, sondern auch die dahinter liegenden Büroräume zerstört worden.

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So sah es in dem Drogeriemarkt noch am 8. Juli aus.

Foto: dpa

Der Laden wird komplett renoviert. Bis zur vollständigen Neueröffnung könnte es noch sechs bis acht Wochen dauern, wie Wöhlke schätzte.

Den Schaden von den Zerstörungen sowie durch Umsatzausfälle auch in weiteren Filialen, die wegen des G20-Gipfels weniger Zulauf hatten, bezifferte das Unternehmen vergangene Woche nach ersten Schätzungen auf rund 1,1 Millionen Euro.

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erstellt am 15.Jul.2017 | 12:31 Uhr

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