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G20-Gipfel in Hamburg : Umfrage: Jeder Zweite sieht Gefahr durch Linksextremisten

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Eine Mehrheit der Befragten erkennt jedoch keine Mitschuld an Krawallen bei friedlichen G20-Demonstranten.

Hamburg | Nach den Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg glaubt etwa jeder zweite Bundesbürger einer Umfrage zufolge, dass der Staat die Gefahr des Linksextremismus bislang unterschätzt hat. Dieser Ansicht sind nach einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ 52 Prozent der Befragten. 42 Prozent teilen demnach diese Einschätzung nicht.

Der Meinung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), dass sich „jeder Demonstrant, der Vermummten und Chaoten Schutz und Deckung bietet“, mitschuldig mache, schließt sich jeder Vierte (26 Prozent) an. Eine Mehrheit von 67 Prozent ist nach Angaben des „Stern“ nicht der Auffassung, dass sich friedliche Demonstranten mitschuldig machen, wenn sie an Protestmärschen teilnehmen, bei denen auch der schwarze Block dabei ist.

Bei Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels vor gut anderthalb Wochen hatten Randalierer vor allem im Schanzenviertel Geschäfte geplündert, Autos angezündet und Barrikaden in Brand gesteckt. Hunderte Polizisten wurden verletzt.

Alle Artikel zum G20-Gipfel finden Sie auf unserer Themenseite shz.de/g20.

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erstellt am 19.Jul.2017 | 10:38 Uhr

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