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Gipfeltreffen in Hamburg : So berichten US-Medien über den G20-Gipfel

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Krawalle, Trumps Isolation und das Treffen mit Wladimir Putin - Unser Autor darüber, wie der Gipfel in den USA wahrgenommen wurde.

Washington | Vor den Barrikaden macht der schwarze Block Randale, dahinter Donald Trump. Auf diese Formel lässt sich die Wahrnehmung des Hamburger G20-Treffens in den US-Medien bringen. Fasziniert von den Krawallen flimmerten auf den Nachrichtenkanälen über Stunden Bilder vermummter Gestalten, die plünderten, wüsteten und die Polizei mit roher Gewalt angriffen. 

Die Aufnahmen gerieten zum Pendant für das, was der Globalisierungs-Gegner im Weißen Haus bei dem Treffen der 20 wichtigsten Industrienationen anstellte. Die US-Medien registrierten mit großer Sorge wie die Nation, einst die treibende Kraft hinter der G20, sich unter Trump isoliert hat. „G19“ gegen „G1“ vom Klima bis Handel. 

Irritiert registrierten die US-Medien wie Trump seinen Krieg gegen die „Fake News“ im Ausland fortsetzte und seine eigenen Geheimdienste unterminierte. 

Politisch überragte das erste Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin die Berichterstattung. Jenseits der Trump-Claquere bei FOX & Co werteten Analysten die Begegnung als Erfolg für Putin, der von dem US-Präsidenten eine unverdiente Aufwertung erhielt.    

Die Washington Post bringt die Kritik auf dem Punkt. Das Treffen zwischen den Führern der Nuklearmächte sei notwendig gewesen, aber alles andere als eine Ehre.

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erstellt am 09.Jul.2017 | 18:08 Uhr

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