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G20-Gipfel in Hamburg : Schulen und Kindergärten nach Krawallen wenig besucht

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Viele Einrichtungen hatten den Eltern freigestellt, ihre Kinder zu schicken. Am Freitag blieb es daher relativ leer.

Hamburg | Aktuelle Entwicklungen im Liveblog.

Viele Kinder sind nach den Krawallen in der Hamburger Innenstadt am Freitag nicht zur Schule oder in den Kindergarten gekommen. In den betroffenen Stadtteilen im Hamburger Westen seien oft nur sehr wenige Schüler zum Unterricht erschienen, sagte ein Sprecher der Schulbehörde. Ein Gymnasium am Berliner Tor legte spontan einen Studientag ein, damit die Schüler nicht zum Gebäude kommen mussten. Die Gegend war zu Schulbeginn Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten.

Bereits im Vorfeld des Gipfels hatten einige Schulen und Kitas im unmittelbaren Sicherheitsbereich den Eltern freigestellt, ihre Kinder zu schicken. Wenn sie Sicherheitsbedenken hatten, konnten sie ihre Kinder abmelden. In vielen Innenstadt-Schulen kamen so wenige Schüler, dass kein Unterricht erteilt wurde. In anderen Bereichen Hamburgs, die von den Krawallen nicht betroffen waren, lief der Unterricht normal.

Die Kitas in der Innenstadt riefen am Mittag die Eltern dazu auf, ihre Kinder nach Möglichkeit abzuholen. Im Internet kursierten Meldungen, nach denen eine Kita von Autonomen attackiert oder evakuiert wurde. Der größten Vereinigung von Kitas in Hamburg, dem Verein Elbkinder, war davon zunächst nichts bekannt.

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erstellt am 07.Jul.2017 | 16:45 Uhr

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