Mit Bierdosen auf Beamte gezielt : Münchner Polizist soll sich an G20-Krawallen beteiligt haben

Ein Demonstrant wirft am 09. Juli 2017 in Hamburg im Schanzenviertel einen Flasche gegen einen Wasserwerfer. /Symbolfoto
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Ein Demonstrant wirft am 09. Juli 2017 in Hamburg im Schanzenviertel einen Flasche gegen einen Wasserwerfer. /Symbolfoto

Gegen den Beamten werde wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt

shz.de von
12. Januar 2018, 20:55 Uhr

München | Schwerer Verdacht: Ausgerechnet ein Polizist aus München soll sich Anfang Juli 2017 an den G20-Krawallen in Hamburg beteiligt haben. Gegen den Beamten werde wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums München am Freitagabend. Zuerst hatte die Online-Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ über den Fall berichtet.

Das Bayerische Landeskriminalamt ermittele in dem Fall, sagte die Sprecherin. Der Beamte sei wegen der Schwere des Vorwurfs vorläufig vom Dienst suspendiert worden, gegen ihn sei – neben den strafrechtlichen Ermittlungen – ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Zu Name oder Alter des Beamten wurden keine Angaben gemacht, die „Welt“ berichtete von einem 35 Jahre alten Mann, der am Vorabend des Gipfels der Staatschefs mit Bierdosen auf Beamte gezielt haben soll. Beim G20-Gipfel war es vor allem im Schanzenviertel zu Krawallen, Angriffen auf die Polizei und Plünderungen gekommen.

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