zur Navigation springen

Nach G20-Krawallen in Hamburg : Klagen gegen Polizeimaßnahmen, Ermittlungsverfahren gegen Beamte

vom

Nach den Ausschreitungen am vergangenen Wochenenden laufen 35 Verfahren gegen Polizeibeamte.

Hamburg | Zwei Anti-G20-Demonstranten haben Klage beim Verwaltungsgericht Hamburg gegen Polizeimaßnahmen eingereicht. Einer der Kläger fechte seine Ingewahrsahmnahme in der Gefangenensammelstelle im Stadtteil Harburg an. Die zweite Klage richte sich gegen ein während des Gipfels von der Polizei ausgesprochenes Aufenthaltsverbot, sagte eine Gerichtssprecherin.

Während des G20-Gipfels gab es nach Angaben von Polizei-Einsatzleiter Hartmut Dudde 186 Fest- und 225 Ingewahrsamnahmen. 51 Haftbefehle wurden demnach erlassen.

Nach dem Einsatz laufen zudem 35 Ermittlungsverfahren gegen Beamte. In 27 Fällen gehe es um Körperverletzung im Amt, sagte ein Sprecher der Hamburger Innenbehörde am Freitag. Zuvor hatte die Tageszeitung „Die Welt“ darüber berichtet. Sieben der Ermittlungsverfahren wurden demnach vom Dezernat für interne Ermittlungen selbst angestoßen. Die übrigen seien durch Strafanzeigen von Dritten ins Rollen gekommen, berichtete der Sprecher.

zur Startseite

von
erstellt am 14.Jul.2017 | 13:15 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen