Vor G20-Gipfel : Hamburg schickt Berliner Party-Polizisten zurück

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Einige Polizisten sollen in ihrer Unterkunft öffentlich Sex gehabt haben.

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27. Juni 2017, 12:29 Uhr

Hamburg | Wegen skandalösen Benehmens sind mehr als 220 Berliner Polizisten, die zum bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg waren, zurückgeschickt worden. In der Unterkunft auf einem Kasernengelände in Bad Segeberg, nordöstlich von Hamburg, habe eine Minderheit der Berliner Beamten ein „unangemessenes und inakzeptables Verhalten“ gezeigt, teilte ein Sprecher der Hamburger Polizei mit.

Die Berliner Polizisten, die noch nicht zum Einsatz in Hamburg gekommen waren, seien mit „sofortiger Wirkung“ daraus entlassen worden, so der Sprecher. Die Zeitung „B.Z.“ hatte zuerst berichtet.

Die jungen Polizisten sollen in ihren Containerunterkünften exzessiv gefeiert und sich total daneben benommen haben. Zwei sollen auf dem Gelände in der Öffentlichkeit Geschlechtsverkehr gehabt haben, eine Polizistin soll im Bademantel mit einer Dienstwaffe hantiert haben, die Männer sollen - in einer Reihe stehend - in der Öffentlichkeit uriniert haben.

Der Sprecher der Berliner Polizei, Thomas Neuendorf, sagte: „Es ist einfach nur peinlich, wie sich die Kollegen dort verhalten haben.“ Wie viele Polizisten an den Exzessen beteiligt waren, stand noch nicht fest.

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Die Berliner Polizisten waren am Sonntag in der Lettow-Vorbeck-Kaserne angekommen und wurden am Montag bereits wieder nach Hause geschickt. Mit der sofortigen Entlassung habe man deutlich gemacht, dass ein solches Verhalten „nicht akzeptabel“ sei, teilte der Sprecher der Hamburger Polizei mit.

Die Berliner Polizei werde nun weitere Untersuchungen einleiten. Laut der Berliner Behörde habe man bereits Stellungnahmen angefordert und werde über Konsequenzen entscheiden.

Seit dem vergangenen Wochenende waren drei Hundertschaften - mehr als 220 - Berliner Polizisten in Hamburg. Sie sollten noch vor dem G20-Gipfel am 7. und 8. Juli von weiteren Kollegen aus Berlin abgelöst werden. Insgesamt sollen 1000 Polizisten aus Berlin in Hamburg unterstützen, aber nicht alle gleichzeitig.

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