Nach öffentlicher Fahndung : G20-Randalierer meldet sich bei Hamburger Polizei

Polizeipressesprecher Timo Zill bei der Pressekonferenz Soko „Schwarzer Block“ zur Fahndung nach mutmaßlichen G20-Gewalttätern.
Polizeipressesprecher Timo Zill bei der Pressekonferenz Soko „Schwarzer Block“ zur Fahndung nach mutmaßlichen G20-Gewalttätern. Archiv

Bislang gingen rund 80 Hinweise aus der Bevölkerung ein.

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19. Dezember 2017, 08:34 Uhr

Hamburg | Im Rahmen einer öffentlichen Fahndung nach G20-Randalierern hat sich ein Beteiligter bei der Hamburger Polizei gemeldet. Der Mann rief am Montag an und gab zu, an Plünderungen in der Sternschanze beteiligt gewesen zu sein, wie ein Sprecher am Dienstag sagte.

Innerhalb eines Tages hätten die Beamten rund 80 Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. Die Polizei veröffentlichte am Montag, gut fünf Monate nach den Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel, die Fotos von 104 mutmaßlichen Straftätern. Ihnen werde meist gefährliche Körperverletzung, schwerer Landfriedensbruch oder Brandstiftung vorgeworfen.

 
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