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Einsatzkräfte für G20-Gipfel : Containerdorf in Bad Segeberg „unzumutbar“ für Polizisten

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Lange Wege, versperrte Duschen und keine Mülleimer. Polizisten aus Rheinland-Pfalz werden nun vorübergehend in einem Hotel untergebracht.

Bad Segeberg | Verschlossene Duschen, kein Toilettenpapier, lange Wege: Polizisten aus Rheinland-Pfalz beschweren sich über die Unterbringung in einem Containerdorf zum G20-Gipfel in Hamburg. Deswegen würden die Beamten ab Samstag eine andere Unterkunft beziehen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Zunächst sei ihnen ein Hotel zugesagt worden.

 

Auf der Facebook-Seite der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz beschweren sich die Polizisten unter anderem darüber, dass der Anfahrtsweg vom Containerdorf in Bad Segeberg zum Essen mehr als 1,5 Stunden betrage. Mülleimer seien zum Teil nicht vorhanden. Der Ministeriumssprecher sagte, zu allem Überfluss sei bei den heftigen Regenfällen auch noch Wasser in die Container gelaufen.

Die Staats- und Regierungschefs der G20 treffen sich am 7. und 8. Juli in Hamburg. Zu ihrem Schutz werden mehr als 19.000 Polizisten eingesetzt. Unter ihnen sind auch viele aus Rheinland-Pfalz, etwa Bereitschafs- und Einsatzpolizisten, Hundeführer und Polizisten mit Kameras.

Der SPD-Abgeordnete Wolfgang Schwarz forderte, den Abzug zu erwägen, wenn die Unterbringung nicht verbessert werde. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Matthias Lammert, erklärte: „Solche Zustände sind keinem zumutbar.“

 
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erstellt am 30.Jun.2017 | 17:26 Uhr

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