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Nach G20-Gipfel in HH : CDU-Landeschef: G20-Krawalle haben Standort Hamburg Knacks verpasst

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Roland Heintze meint, dass der Wirtschaftsstandort HH gelitten habe - gerade jetzt, wo sowieso schon Fachkräfte fehlen.

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erstellt am 27.Jul.2017 | 17:20 Uhr

Hamburg | Die gewaltsamen Proteste gegen den G20-Gipfel haben der Stadt Hamburg nach Worten des CDU-Landesvorsitzenden Roland Heintze als „Standort zumindest einen Knacks“ gegeben. Nach dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der großen Wirtschaftsmächte vor knapp drei Wochen in der Hansestadt herrsche ein Stück weit Verunsicherung, sagte Heintze am Donnerstag. Hamburg sei weltweit in den Schlagzeilen gewesen. „Wir haben drei Tage nicht das beste Bild geliefert.“ Der Knacks sei zu einem Zeitpunkt erfolgt, an dem der Fachkräftemangel für Hamburgs Unternehmen ein immer dringenderes Problem werde.

Doch Hamburg müsse nun nach vorne schauen, betonte der CDU-Politiker. „Wir sind jetzt als Hamburger gefragt, eine entsprechende Standort-Offensive zu starten.“ Schon vor dem G20-Gipfel habe der rot-grüne Hamburger Senat keine Vision gehabt, um den Wirtschaftsstandort zu sichern, kritisierte Heintze.

 

Der Hamburger CDU-Fraktionsvorsitzende André Trepoll hatte unmittelbar nach den Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels den Rücktritt von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) gefordert, weil sich dessen „gegebenen Garantien und Versprechungen“ in Luft aufgelöst hätten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte anschließend, dass sie als G20-Gastgeberin diese Forderung ihrer Hamburger Parteikollegen für falsch halte. Darauf angesprochen sagte Heintze: „Sie sieht es anders.“ Man habe darüber aber sachliche Gespräche geführt.

Alle Artikel rund um den G20-Gipfel finden Sie auf shz.de/g20.

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