Nach G20-Gipfel in Hamburg : Ausschuss berät über Entzug von Journalisten-Akkreditierungen bei G20

Die Rückseite der G20-Akkreditierung eines Journalisten. /Archiv
Die Rückseite der G20-Akkreditierung eines Journalisten. /Archiv

Mehr als 30 Journalisten war die Akkreditierung nachträglich entzogen worden.

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21. Dezember 2017, 11:10 Uhr

Hamburg | Der G20-Sonderausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft befasst sich am Donnerstag (17 Uhr) mit dem Umgang der Sicherheitsbehörden mit Medienvertretern. Mehr als 30 Journalisten war die Akkreditierung nachträglich entzogen worden. Der Sonderausschuss will unter anderem den Hamburger Kameramann Frank Bründel hören, den die Behörden irrtümlich als möglichen Unterstützer einer gewaltbereiten Bewegung registriert hatten.

Zu Wort kommen sollen auch der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar und ein Vertreter des Bundespresseamtes. Ursprünglich stand auch die Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdiensten innerhalb Deutschlands und international auf der Tagesordnung. Dieser Punkt wurde jedoch nach Angaben der Bürgerschaft kurzfristig auf Januar verschoben. Der Sonderausschuss will die gewalttätigen Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel aufklären.

Alle Infos rund um den G20-Gipfel finden Sie auf unserer Dossierseite shz.de/g20.

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