zur Navigation springen

„Antikapitalistisches Camp“ im Hamburger Stadtpark : G20-Gegner ziehen gegen Nein zum Protestcamp vor Gericht

vom

In dem Camp sollen während des Gipfels 10.000 Protestanten untergebracht werden. Die Stadt hatte Sicherheitsbedenken.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2017 | 15:48 Uhr

Hamburg | Nach dem Nein aus dem Bezirk Hamburg-Nord zu einem „antikapitalistischen Camp“ im Stadtpark wollen sich die G20-Gegner mit juristischen Mitteln wehren. Die Vorbereitungsgruppe des Camps ziehe vor Gericht, teilten die Aktivisten mit. Ein entsprechender Eilantrag an das Hamburger Verwaltungsgericht sei am Mittwoch eingereicht worden. Nach Auffassung der Organisatoren handelt es sich bei dem Camp um eine politische Versammlung, die vom Grundrecht geschützt ist. „Wir werden notfalls durch alle Instanzen gehen, um die Bürgerrechte (...) zu verteidigen“, sagte der Anwalt der Gruppe, Martin Klingner.

Beim G20-Gipfel in Hamburg werden massive Proteste erwartet. Die Polizei wollte schon ein Demonstrationsverbot für die Innenstadt verhängen. Wer die Gipfelgegner sind und was sie antreibt, können Sie hier nachlesen.

Die G20-Gegner planen vom 30. Juni bis zum 9. Juli im Stadtpark ein Camp für rund 10.000 Menschen, was aber Polizei und Innenbehörde sowohl dort als auch an jedem anderen Ort in der Stadt strikt ablehnen. „Wir halten es aus Sicherheitsgründen nicht für vertretbar, ein Camp zuzulassen“, hatte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) der Deutschen Presse-Agentur kürzlich gesagt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen