Hamburg-Jenfeld : Frau angeschossen - Täter wird Haftrichter vorgeführt

Die Polizei  in Hamburg suchte mit einem großaufgebot nach dem zunächst Flüchtigen.
Die Polizei in Hamburg suchte mit einem Großaufgebot nach dem zunächst Flüchtigen.

Der Mann soll am Sonntag mit einem Schrotgewehr auf die Frau geschossen haben. Sie wurde notoperiert.

shz.de von
15. Mai 2017, 14:37 Uhr

Hamburg | Nach dem Beziehungsdrama in Hamburg-Jenfeld sollte der mutmaßliche Täter, ein 20-jähriger Mann, noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. „Die Tatwaffe haben wir leider noch nicht gefunden“, sagte eine Polizeisprecherin.

Der 20-Jährige soll am Sonntagmorgen mit einem Schrotgewehr auf seine 21 Jahre alte Freundin geschossen haben. Die Frau wurde im linken Brustkorb getroffen und in einem Krankenhaus notoperiert. Ihr Zustand sei stabil. Der 20-Jährige ist wegen mehrerer Vergehen bekannt.

Die Ermittler untersuchten die Wohnung und mögliche Anlaufpunkte des Tatverdächtigen. Beamte hatten das Gebäude, in dem der Mann zunächst vermutet worden war, stundenlang umstellt. Das Mobile Einsatzkommando rückte aus, ein Hubschrauber überflog den Tatort. Schließlich wurde der Gesuchte in Wandsbek festgenommen.

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