Hamburg : Flüchtlingsunterkünfte: Container und Zelte werden knapp

Die bundesweite Nachfrage nach Material steigt. Das führt zu Problemen. Die Preise steigen.

shz.de von
13. Juli 2015, 09:45 Uhr

Hamburg | Der ansteigende Flüchtlingsstrom führt nach Angaben der Hamburger Behörden zu einer bundesweiten Verknappung von Containern und Zelten zur Unterbringung. Es herrsche „im gesamten Bundesgebiet eine extreme Nachfrage“, und es gebe entsprechend hohe Preise, sagte Innensenator Michael Neumann (SPD) dem „Hamburger Abendblatt“.

Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Hamburg hat nach Bau des Flüchtlingscamps in Hamburg-Jenfeld kaum noch Zelte. „Bei Zelten ist unser Lager erschöpft“, sagte DRK-Sprecher Rainer Barthel am Montag. Derzeit verfüge das DRK in Hamburg noch über Betten und Decken, Zelte müssten jedoch erst wieder beschafft werden.

Hamburg hatte vergangene Woche unter Protest von Anwohnern eine Zeltstadt im Stadtteil Jenfeld für Flüchtlinge aufgebaut und plant laut Neumann Containerdörfer für bis zu 3000 Flüchtlinge. Nach Angaben von Innenstaatsrat Bernd Krösser kommen derzeit jeden Tag zwischen 200 bis 300 Flüchtlinge nach Hamburg.

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